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Glossar

41 Begriffe aus den drei Programmen und ihrem Umfeld — kurz erklärt, und zwar so, dass danach klar ist, was passiert, wenn man sie falsch versteht.

Kontakte und Kampagnen

Kampagne
Eine Serienmail an eine ausgewählte Gruppe, in bis zu drei Stufen und zeitversetzt verschickt. Eine Kampagne ist ein Vorgang mit Gedächtnis: Sie weiß, wer schon angeschrieben wurde, wer geantwortet hat und wer deshalb aus dem Nachfassen herausfällt. Mehr dazu →
Stufeauch: Nachfassen, Follow-up
Die Position einer Mail in der Abfolge einer Kampagne: Erst-Mail, erstes Nachfassen, zweites Nachfassen. Jede Stufe hat ihre eigene Vorlage. Wer antwortet, wird aus den folgenden Stufen genommen. Mehr dazu →
Vorlageauch: Template, Textbaustein
Der gespeicherte Text einer Stufe, mit Betreff und Platzhaltern. Was der Empfänger liest, entsteht erst beim Versand, wenn die Platzhalter durch die Daten des jeweiligen Kontakts ersetzt werden. Mehr dazu →
Platzhalterauch: Merge-Feld, Variable
Eine Stelle in der Vorlage, die je Empfänger gefüllt wird — Anrede, Firmenname, Ansprechpartner. Steht im Text in geschweiften Klammern. Fehlt der Wert beim Kontakt, greift die neutrale Ersatzform; deshalb sieht man den Fehler erst in der Testmail. Mehr dazu →
Kategorie
Die grobe Einteilung eines Kontakts — Kunde, Interessent, Lieferant. Sie entscheidet, wen eine Kampagne anschreibt. Eine Kategorie je Kontakt. Mehr dazu →
Schlagwortauch: Tag
Die feine Einteilung: Branche, Messe, Herkunft der Adresse. Mehrere je Kontakt möglich, frei wählbar, und ebenfalls als Filter für den Versand nutzbar. Mehr dazu →
Zielgruppeauch: Empfängerkreis, Segment
Die Menge der Kontakte, die eine Kampagne bekommt — zusammengestellt aus Kategorie, Schlagworten, Ort und weiteren Filtern. Die Empfängerzahl in der Bestätigungsfrage vor dem Versand ist die verbindliche Angabe. Mehr dazu →
Wiedervorlage
Ein Kontakt mit Datum: jemand, bei dem Sie sich zu einem bestimmten Zeitpunkt wieder melden wollen. Anders als eine Aufgabe hängt sie immer an einer Person oder Firma. Mehr dazu →
Firmenakte
Die Sammelansicht zu einem Unternehmen: alle Ansprechpartner, der gesamte Mailverlauf, offene Aufgaben, Stellen und Verträge an einem Ort — statt verteilt über einzelne Kontakte. Mehr dazu →
Duplikatprüfungauch: Dedupe
Der Abgleich vor dem Versand, ob dieselbe Person über mehrere Listen oder Stellen mehrfach angeschrieben würde. Aurora fragt in dem Fall nach, statt es stillschweigend zu tun. Mehr dazu →

Mail und Zustellbarkeit

SPF
Ein Eintrag in der DNS-Zone Ihrer Domain, der sagt, welche Server in Ihrem Namen Mail versenden dürfen. Fehlt er oder ist der versendende Server nicht genannt, stufen viele Empfänger die Mail als verdächtig ein. Mehr dazu →
DKIM
Eine kryptografische Unterschrift unter jeder ausgehenden Mail. Der Empfänger prüft mit einem öffentlichen Schlüssel aus Ihrer DNS-Zone, ob die Nachricht unterwegs unverändert blieb und wirklich von Ihnen kommt. Mehr dazu →
DMARC
Die Anweisung an Empfänger, was mit Mails geschehen soll, die SPF und DKIM nicht bestehen — ignorieren, in Quarantäne, ablehnen. Dazu kommen Berichte darüber, wer in Ihrem Namen versendet. Mehr dazu →
Bounceauch: Unzustellbar, Rückläufer
Eine Mail, die der Empfängerserver zurückweist. Hart heißt: die Adresse existiert nicht — sie wird gesperrt. Weich heißt: vorübergehendes Problem, etwa volles Postfach — es wird erneut versucht. Mehr dazu →
Absenderreputation
Der Ruf Ihrer Domain und Ihres Servers bei den großen Mailanbietern. Er sinkt durch harte Bounces, Spambeschwerden und plötzliche Mengensprünge — und er entscheidet darüber, ob Ihre Mails im Posteingang oder im Spamordner landen. Mehr dazu →
SMTP
Das Verfahren, mit dem Mail versendet wird. Wenn Aurora nach SMTP-Zugangsdaten fragt, geht es um das Postfach, aus dem Ihre Nachrichten hinausgehen sollen. Mehr dazu →
IMAP
Das Verfahren, mit dem Mail gelesen wird. Aurora braucht es, um Antworten abzuholen und dem richtigen Kontakt zuzuordnen. Ohne IMAP versendet Aurora zwar, sieht die Antworten aber nicht. Mehr dazu →
OAuthauch: Anmeldung bei Microsoft, Anmeldung bei Google
Die Anmeldung über den Anbieter selbst statt über ein Kennwort. Sie bestätigen einmal bei Microsoft oder Google, dass Aurora auf Ihr Postfach zugreifen darf; Aurora bekommt dabei nie Ihr Kennwort zu sehen, und Sie können die Erlaubnis jederzeit dort widerrufen. Mehr dazu →
Geschützter Versandmodusauch: SAFE_SEND, Testmodus
Eine Betriebsart, in der alles wie gewohnt läuft, ausgehende Nachrichten aber verworfen statt zugestellt werden. Üblich für Test- und Abnahmesysteme. Erkennbar am Hinweis in der Kopfzeile. Mehr dazu →

Websites

Siteauch: Website
In AURALIS eine vollständige Website mit eigener Adresse, eigener Gestaltung und eigenen Seiten. Eine Installation kann viele Sites nebeneinander führen. Mehr dazu →
Seite
Was auf Ihrer Website ein Menüpunkt ist: Startseite, Über uns, Kontakt. Eine Seite besteht aus Abschnitten. Mehr dazu →
Abschnittauch: Section, Block
Ein waagerechter Streifen einer Seite — Kopfbereich, Textspalte, Bildergalerie, Kontaktformular. Seiten entstehen, indem man Abschnitte stapelt und ihre Felder ausfüllt. Mehr dazu →
Bausteinauch: Symbol
Ein Inhalt, der auf mehreren Seiten gleich erscheint — die Kontaktbox, der Hinweisstreifen, die Fußzeile. Einmal geändert, überall geändert. Mehr dazu →
Releaseauch: Bündel
Ein Paket von Änderungen, die gemeinsam erscheinen sollen. Sinnvoll, wenn mehrere Seiten zusammen umgestellt werden und nichts halbfertig online gehen darf. Mehr dazu →
Veröffentlichenauch: Publish, Live schalten
Der Schritt, mit dem aus dem Bearbeitungsstand die öffentliche Website wird. Bis dahin sieht niemand außer Ihnen die Änderung — danach alle. Mehr dazu →
Adresskürzelauch: Slug, Permalink
Der Teil der Webadresse, der eine Seite benennt. Ihn nachträglich zu ändern bricht alle Links, die andere auf diese Seite gesetzt haben — deshalb lieber einmal richtig wählen. Mehr dazu →
Mediathek
Der Ablageort für Bilder, PDFs und Videos einer Site. Ein Bild, das dort liegt, kann auf beliebig vielen Seiten verwendet werden, ohne mehrfach hochgeladen zu werden. Mehr dazu →
A/B-Test
Zwei Varianten derselben Seite, die je einer Hälfte der Besucher gezeigt werden, um zu messen, welche besser wirkt. Ohne vorher festgelegtes Ziel misst ein A/B-Test nichts. Mehr dazu →
Inline-Editorauch: AURA
Der Bearbeiter direkt auf der veröffentlichten Website: Text anklicken, ändern, speichern — ohne den Umweg über das Redaktionssystem. Gedacht für alle, die selten und nur Kleinigkeiten ändern. Mehr dazu →

Betrieb, Recht und KI

Instanzauch: Mandant
Ihre eigene Installation mit eigener Datenbank, eigener Adresse und eigenen Nutzern. Zwei Instanzen sehen einander nicht — auch dann nicht, wenn sie auf demselben Server laufen. Mehr dazu →
Rolleauch: Berechtigung, RBAC
Was ein Zugang darf. Die Rolle entscheidet, welche Bereiche im Menü erscheinen und welche Handlungen erlaubt sind — nicht, welche Daten es gibt. Mehr dazu →
Lizenz
Der hinterlegte Schlüssel, aus dem Umfang und Laufzeit Ihres Vertrags gelesen werden. Läuft sie ab, bleiben Ihre Daten vollständig lesbar; pausiert werden Versand und KI. Mehr dazu →
Zugriffsprotokollauch: Audit-Log
Die Aufzeichnung, wer wann was geändert hat. Die Stelle, an der man nachsieht, wenn ein Datensatz anders aussieht als erwartet. Mehr dazu →
Sicherungauch: Backup
Die tägliche Kopie der Datenbank und der abgelegten Dateien. Eine Sicherung, die nie zurückgespielt wurde, ist eine Vermutung — deshalb gehört der Rückspieltest dazu. Mehr dazu →
Auftragsverarbeitungauch: AVV, Auftragsverarbeitungsvertrag
Der Vertrag, den Sie als Verantwortlicher mit jedem schließen, der in Ihrem Auftrag personenbezogene Daten verarbeitet — also auch mit dem Betreiber Ihrer Instanz. Ohne ihn fehlt der DSGVO die Grundlage. Mehr dazu →
Unterauftragsverarbeiter
Ein Dienst, der im Auftrag Ihres Auftragsverarbeiters mitarbeitet — etwa ein Rechenzentrum oder ein KI-Anbieter. Diese Kette muss offengelegt sein, weil sie mit darüber entscheidet, wohin Daten fließen. Mehr dazu →
Berechtigtes Interesse
Die Rechtsgrundlage, auf die sich geschäftliche Ansprache im B2B-Umfeld häufig stützt. Sie verlangt eine Abwägung im Einzelfall, einen erkennbaren Bezug zum Empfänger und einen funktionierenden Widerspruchsweg — sie ist kein Freibrief für gekaufte Adresslisten. Mehr dazu →
KI-Auswertungauch: Sprachmodell, LLM
Ein Arbeitsschritt, bei dem ein Sprachmodell einen Text erzeugt oder bewertet — Anschreiben vorschlagen, Profile mit Stellen abgleichen, Übersetzungen vorschlagen. Kostenpflichtig, deshalb immer mit sichtbarer Obergrenze vor dem Klick. Mehr dazu →
Halluzination
Wenn ein Sprachmodell etwas erfindet, das plausibel klingt und falsch ist. Der Grund, warum jeder KI-Vorschlag in diesen Programmen ein Vorschlag bleibt und erst durch Ihre Freigabe wirksam wird. Mehr dazu →
Hochrisiko-KI
Eine Einstufung aus der europäischen KI-Verordnung. Der Einsatz von KI zur Auswahl von Bewerbern fällt darunter und bringt eigene Pflichten mit sich — von der menschlichen Kontrolle bis zur Kennzeichnung gegenüber den Betroffenen. Mehr dazu →