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HilfezentrumAuroraKI in Aurora

KI in Aurora

Wo KI mitarbeitet, was sie kostet und was sie zu sehen bekommt. Entscheiden tut sie nie allein.

Klicken Sie auf eine Frage, um die Antwort zu lesen.

Wo arbeitet in Aurora eine KI mit?

Überall dort, wo aus Text etwas Neues entstehen soll — und nirgends sonst:

  • Anschreiben und Textvorschläge,
  • Bewertung von Profilen gegen ein Anforderungsprofil,
  • Zusammenfassungen in der Recherche,
  • Anreicherung von Kontaktdaten in der Auftragssuche,
  • Übersetzungsvorschläge (in AURALIS).

Ausdrücklich ohne KI arbeiten die Spaltenerkennung beim Import und die Erkennung von Branchen in der Recherche. Beides ginge mit KI einfacher und wäre schlechter: teurer, langsamer und mit Daten, die das Haus verlassen.

Trifft die KI Entscheidungen für mich?

Achtung: KI zur Bewerberauswahl gilt als Hochrisiko-Anwendung. Die menschliche Prüfung jedes Vorschlags ist Pflicht, nicht Stil.

Nein. Jeder KI-Vorschlag bleibt ein Vorschlag und wird erst durch Ihre Freigabe wirksam. Es gibt keinen Ablauf, an dessen Ende eine Mail hinausgeht, ohne dass ein Mensch sie gesehen hat.

Es geht dabei nicht um Vorsicht um ihrer selbst willen, sondern die Art dieser Modelle: Sie erzeugen, was plausibel klingt — auch dann, wenn es falsch ist. Ein Vorschlag, den niemand liest, ist eine Zufallsvariable im Kundenkontakt.

Bei der Bewertung von Bewerbern kommt eine rechtliche Seite dazu: Eine Auswahl allein durch die Maschine wäre eine automatisierte Entscheidung im Sinne der DSGVO, und der Einsatz fällt zusätzlich unter die Hochrisiko-Einstufung der europäischen KI-Verordnung.

Wie entstehen die KI-Kosten?

Nach tatsächlichem Verbrauch, nicht pauschal je Klick. Wie viel ein Lauf kostet, hängt an der Textmenge: ein kurzes Anschreiben ist ein Bruchteil eines Cents, ein vollständiger Lebenslauf mit Bewertung deutlich mehr.

Der teuerste Einzelposten ist nicht die Textausgabe, sondern die Websuche in der Recherche: Ein Aufruf kostet dort ein Vielfaches einer gewöhnlichen KI-Anfrage.

Auf der Übersicht läuft der Verbrauch des laufenden Monats mit; der Zähler beginnt jeden Monat bei null.

Wie verhindere ich, dass die Kosten davonlaufen?

Drei Sicherungen, die zusammenwirken:

  1. Die Vorschau vor dem Klick nennt bei kostenpflichtigen Läufen die Obergrenze.
  2. Ein Monatsbudget je Instanz. Ist es erreicht, werden kostenpflichtige Läufe abgelehnt statt ausgeführt — die übrige Arbeit läuft unberührt weiter.
  3. Die Lizenz ist in jedem Fall die äußere Obergrenze.

Die richtige Reihenfolge ist: erst das Budget, dann der erste große Lauf. Ein Budget nach dem teuren Lauf hilft nur beim nächsten Mal.

Wie gut sind die KI-Vorschläge?

Brauchbar als Rohfassung, unzuverlässig als Endergebnis. Die Faustregel aus der Praxis: Ein KI-Text spart das leere Blatt, nicht das Lesen.

Worauf Sie besonders achten sollten:

  • Erfundene Einzelheiten. Zahlen, Namen, Referenzen, Termine — wenn sie im Vorschlag stehen und Sie sie nicht selbst geliefert haben, sind sie geraten.
  • Zu freundlicher Ton. Vorschläge neigen zur Überschwänglichkeit; im deutschen Geschäftsverkehr wirkt das schnell unseriös.
  • Wiederholungen über mehrere Empfänger hinweg. Wer hundert Anschreiben erzeugen lässt, bekommt hundertmal denselben Satzbau.

Kann ich die KI ganz abschalten?

Was KI benutzt, ist an Module gebunden, und Module hängen an der Lizenz. Wenn Sie in Ihrem Haus keine KI einsetzen wollen, ist der saubere Weg, die betreffenden Module nicht freizuschalten — dann erscheinen sie gar nicht erst im Menü.

Ein Budget von null wirkt praktisch ähnlich: Kostenpflichtige Läufe werden dann abgelehnt. Der Unterschied ist, dass die Knöpfe sichtbar bleiben und ins Leere führen — das verwirrt mehr, als es nützt.

Welches Modell wird benutzt?

Das entscheidet nicht die einzelne Stelle im Programm, sondern eine zentrale Konfiguration: Aufrufe laufen über einen gemeinsamen Zugang, und dort ist je Zweck hinterlegt, welches Modell zuständig ist.

Der Vorteil für Sie: Ein Wechsel — weil ein Modell abgelöst wird oder ein günstigeres genügt — geschieht an einer Stelle und wirkt überall. Der Vorteil im Betrieb: Es gibt keine vergessene Ecke, die noch ein altes Modell benutzt.

Wie bekomme ich bessere Ergebnisse aus der KI?

Indem Sie mehr hineingeben. Die Qualität hängt fast vollständig an dem, was Sie liefern:

  • Bei der Profiloptimierung: die vollständige Stellenbeschreibung statt des Titels. Je mehr Einzelheiten, desto besser die Optimierung.
  • Beim Kandidaten-Match: ein echtes Anforderungsprofil, nicht drei Stichworte.
  • Bei Texten: sagen, für wen und wogegen — „kurze Erstansprache an einen Handwerksbetrieb, kein Werbeton“.

Was nicht hilft: die Aufforderung, es „professionell“ zu formulieren. Das erzeugt Floskeln.

Warum dauert ein KI-Lauf so lange?

Weil ein Sprachmodell den Text tatsächlich erzeugt und nicht nachschlägt. Bei einem vollständigen Lebenslauf sagt Aurora es ausdrücklich: Das dauert bis zu 90 Sekunden, bitte warten.

Klicken Sie in dieser Zeit nicht erneut. Ein zweiter Klick startet im schlimmsten Fall einen zweiten Lauf, und der kostet noch einmal.

Ein KI-Lauf bricht mit einer Fehlermeldung ab.

Drei häufige Ursachen:

  1. Das Budget ist erschöpft. Dann werden kostenpflichtige Läufe abgelehnt — der Rest arbeitet weiter.
  2. Die Lizenz pausiert. In der Gnadenfrist sind Versand und KI ausgesetzt.
  3. Die Eingabe ist zu kurz. Manche Funktionen verlangen ein Mindestmaß — beim Kandidaten-Match und der Profiloptimierung mindestens 20 Zeichen.

Auf der Übersicht sehen Sie Punkt 1 und 2 in einer Zeile.

Darf ich vertrauliche Inhalte in eine KI-Funktion geben?

Achtung: Was Sie in eine KI-Funktion geben, verlässt Ihr System. Zugangsdaten und besonders geschützte Daten gehören nicht hinein.

Prüfen Sie zwei Fragen, bevor Sie es tun:

  • Muss es dorthin? Für die Spaltenerkennung beim Import braucht es keine KI, und deshalb gibt es dort auch keine. Für das Umschreiben eines Textes gibt es keinen anderen Weg.
  • Ist die Verarbeitung gedeckt? Der KI-Dienst gehört als Unterauftragsverarbeiter in Ihre Rechtstexte, und die betroffene Person sollte davon wissen.

Was Sie in jedem Fall lassen sollten: Zugangsdaten, Bankverbindungen und Gesundheitsangaben in ein Freitextfeld zu kopieren, das an einen KI-Dienst geht.

Muss ich einen KI-Text vor dem Versand ändern?

Lesen müssen Sie ihn in jedem Fall. Ändern lohnt sich fast immer an drei Stellen:

  • Der erste Satz. KI-Texte beginnen gern mit einer Einleitung, die nichts sagt. Streichen Sie sie.
  • Superlative. „Führend“, „innovativ“, „maßgeschneidert“ — Wörter, die jeder schreibt und niemand glaubt.
  • Der Schluss. Statt „Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung“ eine konkrete, kleine Frage.

Danach klingt der Text nach Ihnen — und das ist der Unterschied, der Antworten bringt.

Merken Empfänger, dass ein Text von einer KI stammt?

Oft ja — an denselben Merkmalen, die oben stehen: austauschbare Einleitungen, Dreierreihen, Superlative, ein gleichmäßiger Satzrhythmus über hundert Mails hinweg.

Rechtlich müssen Sie einen mit KI erzeugten Geschäftstext nicht kennzeichnen; die Kennzeichnungspflichten betreffen die Interaktion mit einer KI, nicht jeden Text, bei dem sie geholfen hat.

Praktisch bleibt es trotzdem eine Frage der Wirkung: Wer erkennbar automatisiert schreibt, bekommt automatisierte Aufmerksamkeit.

Steht Ihre Frage nicht dabei?

Versuchen Sie es über die Suche — die geht über alle Kapitel auf einmal. Und wenn hier wirklich etwas fehlt, sagen Sie uns Bescheid: im Programm unten rechts über „Fehler melden“.