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Unterwegs arbeiten

Was sich unterwegs gut erledigen lässt und was besser an den Rechner gehört.

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Was mache ich unterwegs sinnvoll?

Kurze Dinge mit wenig Eingabe — nachsehen, festhalten, abhaken.

Was gut geht:

  • Nachsehen, wer jemand ist, bevor Sie in ein Gespräch gehen.
  • Eine Notiz festhalten, direkt nach einem Termin.
  • Eine Aufgabe abhaken.
  • Eine Telefonnummer heraussuchen und anrufen.
  • Den Posteingang überfliegen.

Was Sie besser aufheben:

  • Kampagnen zusammenstellen und versenden.
  • Berichte erzeugen.
  • Datenübernahmen.
  • Längere Texte schreiben.
  • Alles, was eine breite Tabelle braucht.

Die Regel dahinter: Alles, wo ein Fehler teuer ist, gehört an den Rechner. Ein Versand mit falscher Empfängerauswahl lässt sich unterwegs genauso wenig zurückholen wie im Büro — aber die Wahrscheinlichkeit, ihn falsch zu machen, ist größer.

Am Handy klappt die Seitenleiste zu einem Knopf „Menü“ zusammen. Darunter steht, was heute ansteht.

Wie halte ich einen Termin unterwegs fest?

Sofort danach, in zwei Minuten, mit drei Angaben.

Die drei:

  1. Was besprochen wurde — ein bis zwei Sätze.
  2. Was vereinbart wurde — konkret, mit Datum.
  3. Der nächste Schritt — als Aufgabe, mit Fälligkeit.

Warum sofort: Nach dem dritten Termin des Tages erinnern Sie sich an den ersten nicht mehr genau. Zwei Minuten im Auto sind mehr wert als zwanzig Minuten abends.

Wie Sie es sich leichter machen:

  • Diktieren statt tippen. Die Spracheingabe des Handys reicht für eine Notiz völlig.
  • Danach überfliegen. Die Spracherkennung macht bei Namen Fehler.
  • Stichworte genügen. Eine Notiz muss nicht schön sein.

Und der Punkt, der den Unterschied macht: die Aufgabe. Eine Notiz ohne nächsten Schritt liest niemand wieder.

Was sollte ich unterwegs nicht tun?

Achtung: Versand, Löschungen und Freigaben gehören an den Rechner. Die Prüfung, die davor gehört, ist auf dem Handy nicht zuverlässig möglich.

Alles, was weitreichend und schlecht zu prüfen ist.

Die Liste:

  • Kampagnen versenden. Die Empfängerprüfung braucht eine breite Ansicht.
  • Daten löschen. Ein Fehlgriff auf dem kleinen Bildschirm ist schnell passiert.
  • Berichte an Kunden verschicken. Die Prüfung auf fremde Daten geht so nicht.
  • Rechte und Zugänge ändern.
  • Verträge freigeben.
  • Massenänderungen.

Was diese sechs gemeinsam haben: Sie sind schwer rückgängig zu machen und die Prüfung dauert länger als die Handlung.

Die praktische Regel: Wenn Sie vor dem Klick etwas prüfen müssten, das Sie auf dem Handy nicht gut sehen können — dann warten Sie.

Und wenn es doch dringend ist: Suchen Sie sich einen Rechner. Zwanzig Minuten Verzögerung sind billiger als ein Fehlversand.

Aufgaben am Handy, solange noch nichts angelegt ist: „Noch keine Listen. Klick auf + um loszulegen.“

Wie richte ich mir das Handy ein?

Mit drei Handgriffen, die zusammen fünf Minuten dauern.

1. Verknüpfung auf den Startbildschirm. Die Seite im Browser öffnen und über das Menü zum Startbildschirm hinzufügen. Danach startet sie wie eine App, ohne Adresszeile.

2. Anmeldung erhalten lassen. Damit Sie sich nicht jedes Mal neu anmelden müssen. Das setzt voraus, dass das Gerät durch Code oder Fingerabdruck gesichert ist — sonst tun Sie es nicht.

3. Bildschirmsperre kurz stellen. Eine Minute, nicht fünfzehn.

Was Sie zusätzlich einrichten sollten:

  • Fernlöschung, falls das Gerät verloren geht.
  • Sicherung des Geräts.

Bitte nicht: Die Anmeldung auf einem Gerät speichern, das andere benutzen — ein Familientablet, ein Leihgerät.

Und wenn Sie ein privates Handy nutzen: Klären Sie im Betrieb, ob und wie das geregelt ist.

Worauf muss ich unterwegs bei der Sicherheit achten?

Auf vier Dinge, und das erste ist das, was am häufigsten schiefgeht.

1. Wer sieht mit? Im Zug, im Café, im Wartezimmer. Ein Sichtschutz kostet wenig und verhindert die häufigste unbemerkte Offenlegung überhaupt.

2. Wer hört mit? Ein Telefonat mit Namen und Zahlen im Großraumwagen ist eine Weitergabe.

3. Welches Netz? Öffentliches WLAN nur mit gesicherter Verbindung. Im Zweifel Mobilfunk — das ist sicherer als das kostenlose WLAN.

4. Wo liegt das Gerät? Nicht auf dem Tisch, wenn Sie aufstehen. Nicht sichtbar im Auto.

Wenn ein Gerät wegkommt: sofort melden. Das ist ein möglicher meldepflichtiger Vorfall — die Bewertung macht jemand anderes, Ihre Aufgabe ist die schnelle Meldung.

Und die stille Regel: Was Sie im Büro nicht laut sagen würden, sagen Sie unterwegs auch nicht.

Wie telefoniere ich unterwegs sinnvoll?

Vorbereitet, kurz und mit einer Notiz danach.

Vorher — eine Minute:

  • Wer ist das? Datensatz kurz ansehen.
  • Was war zuletzt? Der Verlauf sagt es.
  • Was will ich erreichen? Ein Satz.

Währenddessen:

  • Nicht gleichzeitig tippen. Zuhören ist wichtiger.
  • Wenn Sie fahren: nur mit Freisprecheinrichtung, und lieber gar nicht — ein Gespräch, das Aufmerksamkeit braucht, ist im Verkehr schlecht aufgehoben.

Danach — zwei Minuten:

  • Notiz, Ergebnis, nächster Schritt.

Was Sie unterlassen sollten: Gespräche mit vertraulichem Inhalt an Orten, wo andere zuhören können.

Und was oft vergessen wird: Wenn Sie unterwegs anrufen, sehen Sie die Nummer, die beim Empfänger erscheint, nicht. Prüfen Sie einmal, was dort angezeigt wird — eine unterdrückte Nummer wird selten zurückgerufen.

Was mache ich ohne Netz?

Sich darauf vorbereiten — denn ohne Verbindung geht nichts.

Was das bedeutet: Die Anwendung braucht eine Verbindung. Im Funkloch, im Keller, im Zug durch den Tunnel steht sie.

Wie Sie vorbeugen:

  • Vor dem Termin die wichtigsten Angaben ansehen — Name, Nummer, letzter Stand. Was Sie gelesen haben, wissen Sie auch ohne Netz.
  • Wichtige Nummern im Telefonbuch des Geräts haben.
  • Notizen offline machen und später übertragen — Sprachnotiz oder Notizzettel des Geräts.

Was Sie besser lassen: eine Eingabe abschicken, während die Verbindung wegbricht, und dann annehmen, sie sei angekommen. Prüfen Sie es, sobald Sie wieder Netz haben.

Und die einfachste Vorsorge für einen wichtigen Termin: die drei Angaben, die Sie brauchen, vorher aufschreiben.

Listen sind auf dem Handy unübersichtlich.

Das stimmt — breite Tabellen sind für kleine Bildschirme nicht gemacht. Es gibt drei Wege, damit umzugehen.

1. Suchen statt blättern. Wenn Sie wissen, wen Sie suchen, tippen Sie den Namen ein. Das ist schneller als jede Liste.

2. Vorbereitete Filter nutzen. Legen Sie am Rechner eine Arbeitsliste an — „meine Termine heute“, „offene Rückrufe“. Unterwegs rufen Sie sie nur auf.

3. Das Gerät quer halten. Bei breiten Ansichten hilft das mehr, als man denkt.

Was Sie nicht versuchen sollten: einen großen Bestand auf dem Handy zu durchsuchen, ohne zu wissen, wonach. Das dauert länger, als es wert ist.

Und die beste Vorbereitung: Was Sie unterwegs brauchen, richten Sie sich vorher am Rechner ein. Fünf Minuten morgens ersparen eine halbe Stunde Sucherei über den Tag.

Eine breite Tabelle passt nicht auf einen schmalen Bildschirm: Alles hinter der Spalte FIRMA ist abgeschnitten. Deshalb suchen statt blättern.

Soll ich Mails auf dem Handy beantworten?

Kurze ja, wichtige nein.

Was sich unterwegs gut beantworten lässt:

  • Bestätigungen: „Passt, bis Donnerstag.“
  • Terminabsprachen.
  • Weiterleitungen mit einer Zeile.

Was warten sollte:

  • Alles, wo Sie etwas nachsehen müssen.
  • Antworten auf Beschwerden.
  • Angebote und Zusagen.
  • Alles, was Anhänge braucht.

Warum: Auf dem Handy schreibt man kürzer, als man will, und der Ton wirkt oft knapper als gemeint. Bei einer heiklen Mail ist das genau der falsche Effekt.

Ein praktischer Zwischenweg: kurz antworten, dass Sie sich melden. „Danke, ich schaue mir das morgen früh an und melde mich“ ist besser als drei Tage Schweigen und besser als eine unbedachte Antwort.

Und beim Weiterleiten: Prüfen Sie, was unten in der Kette noch steht.

Kann ich unterwegs Fotos oder Belege erfassen?

Ja — mit zwei Einschränkungen, die beide wichtig sind.

Wie es geht: Foto machen, an den Vorgang anhängen. Für Belege, Baustellendokumentation, Visitenkarten.

Einschränkung 1 — Größe. Ein Handyfoto ist mehrere Megabyte groß. Bei vielen Fotos summiert sich das. Verkleinern Sie, wo es geht, oder räumen Sie regelmäßig auf.

Einschränkung 2 — Personen. Ein Foto, auf dem Menschen erkennbar sind, ist ein personenbezogenes Datum. Für Aufnahme und Speicherung brauchen Sie eine Grundlage, und für eine Verwendung darüber hinaus erst recht.

Worauf es ankommt:

  • Sofort zuordnen. Ein Foto, das in der Galerie liegt, ist in einer Woche nicht mehr zuzuordnen.
  • Sprechend benennen, wenn möglich.
  • Aus der Galerie löschen, wenn es im System liegt — sonst haben Sie es an zwei Orten.

Und bei Visitenkarten: Der Text daraus gehört in den Datensatz, das Foto nicht.

Der Akku ist unterwegs schnell leer.

Das liegt weniger an der Anwendung als am Bildschirm und am Netz, und dagegen hilft Vorbereitung.

Was am meisten verbraucht:

  • Heller Bildschirm.
  • Schlechter Empfang. Das Gerät sucht dann dauernd.
  • Ständig geöffnete Anwendungen.

Was hilft:

  • Eine Powerbank. Die einfachste Lösung und die einzige, die sicher wirkt.
  • Stromsparmodus an einem langen Tag.
  • Flugmodus im Funkloch statt vergeblicher Suche.
  • Helligkeit herunter.

Was Sie zusätzlich tun können: Was Sie unterwegs brauchen, vor der Abfahrt ansehen. Was Sie im Kopf haben, kostet keinen Akku.

Und die Vorsorge für den wichtigen Termin: Die Nummer, die Sie anrufen müssen, auch auf Papier. Ein leeres Handy ist kein guter Zeitpunkt, das zu bemerken.

Wie teile ich mir einen Außendiensttag ein?

Mit drei festen Punkten, zwischen denen Sie unterwegs sind.

Morgens am Rechner — fünfzehn Minuten:

  • Termine des Tages ansehen.
  • Zu jedem kurz nachsehen, worum es geht.
  • Arbeitslisten vorbereiten.
  • Offene Rückrufe notieren.

Unterwegs — nach jedem Termin zwei Minuten:

  • Notiz.
  • Nächster Schritt als Aufgabe.

Abends am Rechner — zwanzig Minuten:

  • Notizen durchgehen und ergänzen, wo Stichworte stehen.
  • Aufgaben mit Fälligkeit versehen.
  • Was zugesagt wurde, verschicken.

Warum das funktioniert: Der Aufwand verteilt sich auf kleine Einheiten, und nichts sammelt sich an. Wer alles abends macht, hat abends zwei Stunden Arbeit und erinnert sich an die Hälfte nicht mehr.

Zuletzt eine Regel, die alles trägt: Nichts geht ungeschrieben in den nächsten Termin.

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