Übersicht
Der Lagebericht am Morgen: Läuft das System? Was ist heute dran? Kommt die Post an?
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Was zeigt mir die Übersicht?
Vier Dinge, in dieser Reihenfolge:
- Läuft das System? — Betriebszustand, Lizenz, Absenderpostfach.
- Was ist heute dran? — Ihre Wiedervorlagen, Aufgaben und Termine.
- Kommt die Post an? — was rausging, was angenommen wurde, was zurückkam.
- Was kostet der Betrieb? — der laufende KI- und Suchverbrauch dieses Monats.
Alles andere auf der Seite ist Zusatz. Neben jeder Zahl steht ein ⓘ, das in einem Satz sagt, was genau gezählt wurde — wer eine Zahl nicht nachrechnen kann, soll ihr auch nicht glauben müssen.
Was bedeuten die drei Punkte oben — Betrieb, Lizenz, Postfach?
Drei Auskünfte in einer Zeile. Drei grüne Punkte heißen: hier ist nichts zu tun.
- Betrieb fasst sieben Prüfungen zusammen: Datenbank, Zwischenspeicher, Hintergrunddienst, Versandmodus, Lizenz, Plattenplatz und Alter der letzten Sicherung. Ein Klick öffnet die Einzelheiten.
- Lizenz zeigt Umfang und Laufzeit Ihres Vertrags.
- Postfach zeigt die hinterlegten Absenderpostfächer. Ohne mindestens eines geht keine Nachricht hinaus.
Eine Zahl sieht falsch aus. Woran liegt das meistens?
Am gewählten Zeitraum. Die Knöpfe oben wirken auf fast alles darunter — aber nicht auf drei Abschnitte:
- „Was heute ansteht“ ist immer heute.
- „Bestand“ ist immer der aktuelle Gesamtbestand.
- Die Zwölf-Monats-Verläufe zeigen immer zwölf Monate.
Wundern Sie sich über eine Zahl, prüfen Sie zuerst den Zeitraum, und danach das ⓘ daneben, das sagt, was gezählt wurde und was nicht.
Was steht unter „Was heute ansteht“?
Was von Ihnen persönlich erwartet wird:
- Offene Aufgaben, die Ihnen zugewiesen sind — aus allen Aufgabenlisten, auf die Sie Zugriff haben. Aufgaben ohne Zuweisung stehen hier nicht.
- Wiedervorlagen: Kontakte, bei denen Sie sich wieder melden wollten. Rot heißt überfällig, gelb heißt heute.
- Termine von heute und die nächsten aus dem Aurora-Kalender.
Ist die Liste leer, ist sie leer — das ist keine Fehlermeldung.
Warum sehe ich keine Öffnungs- und Klickraten?
Weil Aurora keine Zählpixel einbaut. Eine Öffnungsrate entsteht dadurch, dass in jede Mail ein unsichtbares Bild eingebettet wird, dessen Abruf protokolliert wird — das ist eine Datenverarbeitung beim Empfänger, für die man eine Grundlage bräuchte, und sie ist obendrein ungenau: Viele Mailprogramme laden Bilder gar nicht oder laden sie vorsorglich alle.
Was Aurora stattdessen zeigt, ist gemessen und nicht geschätzt: was tatsächlich hinausging, was der Mailserver angenommen hat, was als unzustellbar zurückkam, wer sich abgemeldet hat. Alle Zahlen stammen aus dem Versandprotokoll und dem Posteingang.
Was sagt mir der Abschnitt zur Zustellung?
Was im gewählten Zeitraum tatsächlich nach draußen ging und was davon zurückkam.
Die Zahl, auf die es ankommt, ist die der Rückläufer. Steigt sie, leidet Ihr Absenderruf, und zwar messbar und ohne Fehlermeldung. Der richtige nächste Schritt ist dann der Bereich Zustellbarkeit.
Testmails zählen übrigens nicht mit. Das steht auch am ⓘ.
Der Balken einer Kampagne bewegt sich nicht. Ist etwas kaputt?
Der Balken zeigt, wie viele Empfänger die aktuelle Stufe schon erhalten haben. Dass er sich langsam bewegt, ist normal — Aurora versendet zeitversetzt.
Bleibt er über Stunden stehen, stimmt etwas mit dem Versand nicht. Dann in die Kampagne schauen: Ist sie angehalten? Und weiter zum Betriebszustand: Läuft der Hintergrunddienst? Ist das Postfach noch verbunden?
Was steht im Abschnitt zu den Kosten?
Der laufende Kostenposten Ihres Systems: jeder KI-Aufruf und jede bezahlte Suche wird gezählt. KI-Auswertung, Google-Suche und Websuche sind die einzigen laufenden Fremdkosten.
Der Zähler beginnt jeden Monat bei null. Ist ein Budget erschöpft, pausieren nur die kostenpflichtigen Funktionen — an Ihre Daten kommen Sie weiterhin vollständig.
Die Zähler werden drei Monate aufbewahrt; ältere Monate stehen deshalb auf null. Der letzte Balken ist der laufende, noch unvollständige Monat.
Was bedeutet „anschreibbar“ bei den Kontakten?
Die Zahl neben dem Bestand nennt die Kontakte, die überhaupt für eine Kampagne infrage kommen — also die mit Mailadresse und ohne Abmeldung.
Der Unterschied zwischen beiden Zahlen ist eine der nützlichsten Angaben auf der ganzen Seite: Er sagt, wie viel von Ihrem Adressbuch tatsächlich erreichbar ist. Ist die Lücke groß, fehlen meist Mailadressen aus einem alten Import.
Die Summe der Kategorien ist größer als die Zahl der Kontakte. Ist das ein Fehler?
Nein. Der Abschnitt zählt Kategorien und Schlagworte zusammen, und ein Kontakt kann mehrere Schlagworte tragen — dann taucht er mehrfach auf.
Genau diese Einteilung wählt später die Zielgruppe einer Kampagne, deshalb steht sie hier: Was Sie in dieser Liste nicht sehen, können Sie auch nicht anschreiben.
Was sagt mir die Nutzerliste auf der Übersicht?
Wer Zugang hat, mit welchen Rechten, und wer das System tatsächlich benutzt. Die letzte Anmeldung stammt aus dem Zugriffsprotokoll; „Aktionen“ zählt alle ändernden Vorgänge im gewählten Zeitraum.
Der übliche Fund steht dort in Orange: „Noch nie angemeldet“ — ein angelegter Zugang, den nie jemand benutzt hat. Solche Zugänge gehören abgeschaltet; sie sind offene Türen ohne Nutzen.
Was ist die Einrichtungskarte, und wie werde ich sie los?
Sie führt durch die Einrichtung. Der Fortschritt kommt aus dem tatsächlichen Zustand Ihres Systems — abhaken müssen Sie nichts.
Solange dort etwas offen ist, fehlt Aurora noch etwas zum vollen Betrieb. Übersprungenes lässt sich jederzeit zurückholen. Ist alles erledigt, verschwindet die Karte von selbst.
Was ist die Quote bei den Anrufen?
Der Anteil der Gespräche, die länger als fünf Sekunden gedauert haben. Kürzeres wertet Aurora als nicht zustande gekommen — Mailbox, besetzt, sofort aufgelegt.
Die Zahl ist also keine Erfolgsquote im Vertriebssinn, sondern eine Erreichbarkeitsquote. Sie ist dann nützlich, wenn sie sich ändert: Fällt sie plötzlich, stimmt oft etwas mit den Nummern oder mit der Anrufzeit nicht.
Wie nutze ich die Übersicht am besten?
Als Morgenroutine, in dieser Reihenfolge — sie dauert zwei Minuten:
- Die drei Punkte oben. Drei grün: weiterlesen. Sonst zuerst dorthin.
- „Was heute ansteht“. Überfälliges rot, Heutiges gelb — das ist die Arbeitsliste.
- Die Kampagnenbalken. Bewegt sich, was sich bewegen soll?
- Die Zustellzahlen, wenn eine Kampagne läuft.
Alles andere ist Wochen- oder Monatsblick, nicht Tagesgeschäft.
Bei mir steht nichts unter „Was heute ansteht“. Ist etwas kaputt?
Nein. Ist die Liste leer, ist sie leer — das ist keine Fehlermeldung.
Wenn dort dauerhaft nichts steht, obwohl es Arbeit gibt, hat das meist einen von zwei Gründen: Es gibt keine Wiedervorlagen (die entstehen am Kontakt, nicht hier), oder die Aufgaben sind niemandem zugewiesen — Aufgaben ohne Zuweisung erscheinen hier nicht.
Warum stehen ältere Monate in manchen Verläufen auf null?
Bei den Verbrauchszählern ist das Absicht: Die Zähler werden drei Monate aufbewahrt, ältere Monate stehen deshalb auf null. Der letzte Balken ist der laufende, noch unvollständige Monat.
Bei den Bestandsverläufen ist es anders: Dort sehen Sie zwölf Monate, und die Kurve kann fallen, weil gelöschte Kontakte abgezogen sind.
Sind die Zahlen meine oder die des ganzen Hauses?
Beides gibt es, und die Unterscheidung steht jeweils am ⓘ:
- „Was heute ansteht“ und der persönliche Verlauf zeigen nur Ihre Vorgänge.
- Zustellung, Bestand, Kampagnen und Kosten gelten für das ganze System.
- Die Nutzerliste zeigt alle, mit Rolle und Aktivität.
Beim persönlichen Abschnitt ist die Vorperiode „der gleich lange Abschnitt davor“ — das ist die Angabe, mit der man sich selbst vergleicht.
Eine der drei Kacheln oben ist nicht grün. Was tue ich?
Je nachdem, welche:
- Betrieb: Ein Klick öffnet die sieben Einzelprüfungen. Am häufigsten sind es Plattenplatz oder das Alter der letzten Sicherung — beides Fälle für den Verwalter, nicht für Sie.
- Lizenz: Läuft ab oder ist abgelaufen. Ihre Daten bleiben lesbar; Versand und KI pausieren. Melden Sie es weiter.
- Postfach: Die Betriebsanzeige bei den Postfächern sagt, warum — meist ein geändertes Kennwort.
Nur bei „Postfach“ können Sie selbst etwas tun, ohne Verwalter zu sein.
Der Kostenzähler ist höher als erwartet. Woran liegt das?
Fast immer an einem der drei teuren Vorgänge: einer Recherche in der Auftragssuche, einem Bewerbungslauf, oder einer Rangmessung in der Sichtbarkeit. Alle drei fragen bezahlte Dienste ab.
Prüfen Sie in dieser Reihenfolge: Wer hat wann etwas davon gestartet (das Zugriffsprotokoll hilft), läuft eine Automatik täglich mit, und ist ein Budget hinterlegt?
Ein Budget ist die einzige Bremse, die auch dann greift, wenn niemand hinsieht.
In der Nutzerliste steht „Noch nie angemeldet“. Was heißt das?
Ein angelegter Zugang, den nie jemand benutzt hat — der übliche Fund, deshalb steht er in Orange.
Solche Zugänge gehören abgeschaltet: Sie sind offene Türen ohne Nutzen. Häufige Ursachen sind ein Zugang, dessen Zugangsdaten nie ankamen, ein Testzugang aus der Einrichtung oder jemand, der doch nicht mit dem System arbeitet.
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