Bewerbungen
Passende Stellen finden, Passung bewerten, Entwurf schreiben. Versendet wird nichts ohne Ihre Freigabe.
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Was macht der Bereich Bewerbungen?
Aurora sucht Stellen zu Ihren Interim Managern, bewertet die Passung per KI und schreibt Bewerbungsentwürfe.
Der wichtigste Satz dazu: Versendet wird nichts ohne Ihre Freigabe. Eine tägliche Automatik füllt die Prüfliste von selbst nach; Ihre Arbeit ist das Prüfen, nicht das Suchen.
Wie stoße ich einen Lauf von Hand an?
Über „Bewerbungen finden & vorbereiten“. Das startet Suche und Bewertung sofort; je Lauf ein paar Minuten.
Aurora sucht dabei live Stellen im Netz, bewertet die Passung jedes Interim Managers und schreibt für gute Treffer einen fertigen Entwurf. Für die Suche gelten dieselben Kostenregeln wie in der Auftragssuche.
Was bedeuten die vier Spalten?
Sie bilden den Weg einer Bewerbung ab:
Zur Prüfung → Freigegeben → Gesendet → Abgelehnt.
Jede Karte zeigt den Passungswert und die Begründung; über „Entwurf ansehen“ kommen Sie an die fertige Mail und können Betreff, Text und Empfänger anpassen.
Passt es? → „Freigeben“. Passt es nicht? → „Ablehnen“.
Wie zuverlässig ist der Passungswert?
Er ist eine Einschätzung mit Begründung, kein Messwert. Lesen Sie immer die Begründung mit: Sie verrät, ob das Modell die Stelle richtig verstanden hat, und dort fallen die Fehlgriffe auf, nicht am Zahlenwert.
Rechtlich ist das der empfindlichste Punkt im ganzen Programm: Der Einsatz von KI bei der Auswahl von Menschen für Positionen fällt unter die Hochrisiko-Einstufung der europäischen KI-Verordnung. Daraus folgen Pflichten — menschliche Kontrolle, Nachvollziehbarkeit, Information der Betroffenen —, die vor dem produktiven Einsatz zu klären sind.
Die menschliche Freigabe ist deshalb nicht abschaltbar. Das ist Absicht.
Wie werden freigegebene Bewerbungen verschickt?
Im Reiter „Freigegeben“: Absender-Profil wählen, dann „Freigegebene senden“.
Das sind echte Bewerbungen an echte Firmen. Es gibt danach keine Rücknahme.
Läuft Ihre Instanz im geschützten Versandmodus, wird nichts zugestellt — dann geht auch versehentlich nichts hinaus. Verlassen Sie sich aber nicht darauf, sondern prüfen Sie den Hinweis in der Kopfzeile, bevor Sie senden.
Wird nachgefasst?
Ja — das Nachfassen erinnert von selbst. Erledigte Nachfassungen haken Sie über „Nachfassen erledigt“ ab.
Das Erinnern ist der eigentliche Wert: Eine Bewerbung ohne Nachfassen bleibt in der Mehrzahl der Fälle unbeantwortet, und ohne Erinnerung fällt genau das niemandem auf.
Was macht die tägliche Automatik?
Einmal täglich füllt Aurora die Prüfliste automatisch mit neuen Treffern. Sie müssen nur noch prüfen und freigeben.
Die Automatik sucht und bewertet — sie sendet nicht. Zwischen Automatik und Postausgang steht immer Ihre Freigabe.
Denken Sie daran, dass jeder Lauf Kosten verursacht. Wenn die Prüfliste sich schneller füllt, als Sie sie abarbeiten, ist das ein Grund, die Automatik zu bremsen, kein Grund, schneller zu klicken.
Gibt es eine Anleitung direkt im Bereich?
Ja. Das ?-Symbol oben öffnet die eingebaute Schritt-für-Schritt-Erklärung dieses Bereichs — mit allen Einzelheiten zum Ablauf. Sie lässt sich jederzeit wieder öffnen.
Dazu kommt der Rundgang über den Knopf oben rechts, der dasselbe an der echten Oberfläche zeigt.
Kann ich einen Entwurf vor dem Freigeben ändern?
Ja — über „Entwurf ansehen“ passen Sie Betreff, Text und Empfänger an.
Tun Sie das mindestens beim ersten Dutzend. Dabei lernen Sie, was das Modell regelmäßig falsch macht, und können den Text an der Wurzel besser machen, statt jedes Mal nachzubessern.
Was passiert mit abgelehnten Vorschlägen?
Sie wandern in die Spalte Abgelehnt und bleiben dort stehen. Sie verschwinden nicht, und das ist gut so: Die Ablehnungen sind der Nachweis darüber, dass jeder Vorschlag von einem Menschen angesehen wurde.
Genau darauf kommt es an, wenn jemand fragt, wie die Auswahl zustande kam — die menschliche Prüfung ist bei KI-gestützter Vorauswahl keine Höflichkeit, sondern eine Pflicht.
Warum geht eine Kopie mit?
Damit im Haus nachvollziehbar ist, was hinausgegangen ist — Bewerbungen sind Zusagen im Namen einer Person, und niemand sollte sie allein im Postausgang eines Einzelnen finden.
Prüfen Sie bei der Einrichtung, an welche Adresse diese Kopie geht, und dass dort jemand hineinsieht.
Muss der Interim Manager wissen, worauf er beworben wird?
Ja — und zwar bevor die Bewerbung hinausgeht, nicht danach.
Zwei Gründe: Rechtlich ist eine Bewerbung im Namen einer Person eine Verarbeitung ihrer Daten, die gedeckt sein muss. Praktisch ist es der schnellste Weg, jemanden zu verlieren: Wer von einer Bewerbung erfährt, weil das Unternehmen ihn anruft, arbeitet danach mit jemand anderem.
Klären Sie deshalb einmal grundsätzlich, welche Art von Positionen Sie automatisch vorschlagen dürfen.
Der Lauf findet nichts. Woran liegt das?
Meist an den hinterlegten Profilen, nicht an der Suche: Wenn Rollen und Fähigkeiten der Interim Manager dünn gepflegt sind, hat die Bewertung nichts, womit sie arbeiten kann.
Arbeiten Sie es von oben nach unten ab: Sind Rollen gesetzt? Ist die Verfügbarkeit aktuell? Passt die Region? Und läuft der Lauf überhaupt durch — oder bricht er wegen eines erschöpften Budgets ab?
Steht Ihre Frage nicht dabei?
Versuchen Sie es über die Suche — die geht über alle Kapitel auf einmal. Und wenn hier wirklich etwas fehlt, sagen Sie uns Bescheid: im Programm unten rechts über „Fehler melden“.