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HilfezentrumAuroraInsolvenz-Radar

Insolvenz-Radar

Amtliche Bekanntmachungen als Frühwarnung, abgeglichen mit Ihren Firmen.

Klicken Sie auf eine Frage, um die Antwort zu lesen.

Was macht der Insolvenz-Radar?

Weg Insolvenz-Radar

Er wertet die amtlichen Insolvenzbekanntmachungen aus: neue Verfahren, Verwalter, Kanzleien — und gleicht sie mit Ihren Firmen ab.

Der Nutzen ist ein doppelter: ein Frühwarnzeichen für gefährdete Kunden (offene Rechnungen, laufende Projekte) und, je nach Geschäft, ein Zugang zu Verwaltern und Kanzleien.

Wie starte ich eine Suche, und wie lange dauert sie?

Über „🔍 Jetzt suchen“. Je nach Zeitraum läuft sie zwei bis zehn Minuten; das Protokollfenster zeigt live, wo die Suche steht.

Einmal klicken genügt. Ein zweiter Klick startet nicht schneller, sondern nur noch einen Lauf.

Zeitraum und Höchstzahl einstellen, dann „Jetzt suchen“. Der Hinweis darunter nennt die Dauer: zwei bis zehn Minuten.

Wie arbeite ich die Ergebnisse durch?

Suchfeld und Filter wirken nur auf die Anzeige, nicht auf die Suche selbst — Sie sortieren also das bereits Gefundene, ohne einen neuen Lauf auszulösen.

Ein Klick auf eine Zeile klappt die Zusammenfassung samt Aktenzeichen auf. Das Aktenzeichen ist die Angabe, mit der Sie im Zweifel weiterarbeiten: Es identifiziert das Verfahren eindeutig.

Wie übernehme ich einen Fall ins CRM?

Über „→ Lead“. Der Fall wird als Kontakt angelegt; einmal übernommene Fälle tragen anschließend das Kennzeichen „In CRM“.

Löschen entfernt nur aus der Liste. Der Fall verschwindet aus der Anzeige, beim nächsten Abgleich kann er erneut auftauchen — die amtliche Quelle weiß schließlich nicht, dass Sie ihn weggeklickt haben.

Darf ich Firmen anschreiben, die ich hier finde?

Die Daten stammen aus einer amtlichen, öffentlich zugänglichen Bekanntmachung — sie zu lesen und auszuwerten ist unproblematisch.

Für die Ansprache gelten dieselben Regeln wie sonst: geschäftliche Ansprache braucht einen sachlichen Bezug und eine Abwägung; jede Werbemail braucht den Abmeldelink.

Zusätzlich eine Frage des Takts, die keine Rechtsfrage ist: Eine Insolvenz ist für die Betroffenen kein Anlass. Wer hier zu forsch auftritt, verliert mehr, als er gewinnt.

Wie erfahre ich, ob einer meiner Kunden betroffen ist?

Der Radar gleicht die Bekanntmachungen mit Ihren Firmen ab — das ist der eigentliche Zweck als Frühwarnzeichen.

Damit das funktioniert, muss die Schreibweise Ihrer Firmennamen einigermaßen stimmen. Eine Firma, die bei Ihnen anders heißt als im Amtsblatt, wird nicht erkannt. Das ist ein weiterer Grund, im Team auf eine einheitliche Schreibweise zu achten.

Ein Kunde taucht im Radar auf. Was jetzt?

Der Reihe nach, und ohne Panik:

  1. Offene Posten prüfen. Was steht aus, welche Leistungen laufen noch?
  2. Laufende Vorgänge ansehen — Verträge, Projekte, zugesagte Termine.
  3. Aktivitäten nicht einstellen, ohne Rücksprache. Ein eröffnetes Verfahren heißt nicht, dass niemand mehr arbeitet; oft läuft der Betrieb weiter.
  4. Wiedervorlage setzen. Fristen im Verfahren sind kurz.

Und die kaufmännische Seite gehört zu Ihrer Buchhaltung, nicht in ein CRM — Aurora sagt Ihnen, dass etwas ist, nicht, was daraus folgt.

Wie aktuell sind die Meldungen?

So aktuell wie der letzte Lauf. Der Radar sucht nicht ständig im Hintergrund — Sie stoßen eine Suche an, und sie läuft je nach Zeitraum zwei bis zehn Minuten.

Für ein Frühwarnzeichen genügt ein regelmäßiger Rhythmus: einmal in der Woche über den zurückliegenden Zeitraum. Täglich bringt kaum mehr, weil die Bekanntmachungen selbst nicht schneller erscheinen.

Wozu sind Verwalter und Kanzleien in der Liste?

Weil sie in vielen Geschäftsmodellen die eigentlichen Ansprechpartner sind: Ein Insolvenzverwalter vergibt Aufträge, braucht Dienstleister und entscheidet über laufende Verträge.

Über „→ Lead“ landen sie als Kontakt im CRM. Der Filter „Mit Kanzlei“ grenzt die Liste entsprechend ein.

Was dabei zählt, ist der Ton: Für die betroffene Firma ist es kein Anlass, für den Verwalter Tagesgeschäft.

Was bedeutet das Kennzeichen „In CRM“?

Dass Sie diesen Fall bereits über „→ Lead“ übernommen haben. So sehen Sie beim nächsten Lauf sofort, was schon bearbeitet ist.

Wichtig dazu: Löschen entfernt nur aus der Liste. Beim nächsten Abgleich kann der Fall erneut auftauchen — die amtliche Quelle weiß nichts von Ihrer Entscheidung. Wer einen Fall dauerhaft ausblenden will, übernimmt ihn besser und markiert ihn im CRM.

Steht Ihre Frage nicht dabei?

Versuchen Sie es über die Suche — die geht über alle Kapitel auf einmal. Und wenn hier wirklich etwas fehlt, sagen Sie uns Bescheid: im Programm unten rechts über „Fehler melden“.