Telefonie
Im Browser telefonieren: Nummern anklicken, Gespräche protokollieren, Verlauf auswerten.
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Wie funktioniert das Telefonieren in Aurora?
Über den Browser. Wer ein zugewiesenes SIP-Profil hat, sieht das 📞-Widget und wählt Nummern im CRM per Klick.
Es wird kein Programm installiert und kein Telefon umgestellt: Das Gespräch läuft über dieselbe Verbindung wie die Seite selbst.
Wie wird die Telefonie eingerichtet?
In zwei Schritten, beide in der Verwaltung unter Telefonie:
- Profil anlegen: SIP-Zugangsdaten eintragen, „Anlegen“. Diese Daten bekommen Sie von Ihrem Telefonanbieter.
- Zuweisen: Je Zeile einen Nutzer wählen und zuweisen. Die Zuweisung greift, sobald die Person die Seite neu lädt.
Ein Hinweis, der Zeit spart: Bleibt beim Anlegen ein Pflichtfeld leer, passiert nichts — es kommt keine Fehlermeldung. Wenn nach „Anlegen“ kein Profil erscheint, fehlt ein Feld.
Das Telefon-Widget fehlt oder das Gespräch kommt nicht zustande — woran liegt es?
Vier Ursachen, in dieser Reihenfolge:
- Kein Profil zugewiesen. Ohne Zuweisung gibt es kein Widget.
- Seite nicht neu geladen. Eine frische Zuweisung greift erst nach dem Neuladen.
- Keine sichere Verbindung. Der Browser gibt Mikrofon und Kamera nur über https frei. Über eine unverschlüsselte Adresse funktioniert die Telefonie nicht, und in manchen Fassungen bleibt dann sogar die ganze Oberfläche stehen.
- Mikrofon nicht erlaubt. Der Browser fragt einmal; wer versehentlich abgelehnt hat, muss die Erlaubnis in den Website-Einstellungen des Browsers zurücksetzen.
Die Ampel in der Profilliste ist live und wechselt von selbst — sie sagt Ihnen, ob das Profil überhaupt angemeldet ist.
Wo sehe ich, welche Gespräche geführt wurden?
Im zweiten Reiter der Telefonieverwaltung: die Anrufhistorie mit Dauer und Nutzer, für alle Gespräche.
Am einzelnen Kontakt stehen dessen Anrufe im Verlauf; auf der Übersicht wird je Nutzer gezählt.
Wie halte ich fest, was besprochen wurde?
Am Kontakt: Notiz schreiben und — wenn ein Rückruf ansteht — gleich eine Wiedervorlage setzen. Das ist der Handgriff, der aus einem Telefonat einen Vorgang macht.
Der Anruf selbst wird automatisch protokolliert; was besprochen wurde, weiß nur, wer es aufschreibt.
Werden Gespräche mitgeschnitten?
Nein. Aufgezeichnet wird, dass ein Gespräch stattgefunden hat, mit Dauer und Beteiligten — nicht sein Inhalt.
Das ist keine technische Grenze, sondern eine bewusste Entscheidung: Eine Aufzeichnung ohne Einwilligung aller Beteiligten ist in Deutschland strafbar, und ein System, das sie zu leicht macht, führt genau dorthin.
Was brauche ich, um im Browser zu telefonieren?
Drei Dinge:
- Ein SIP-Profil von Ihrem Telefonanbieter, in Aurora hinterlegt und Ihnen zugewiesen.
- Ein Kopfhörer mit Mikrofon. Über die eingebauten Lautsprecher entsteht ein Echo, das der Gegenseite auf die Nerven geht.
- Eine sichere Verbindung. Ohne https gibt der Browser das Mikrofon nicht frei.
Eine Telefonanlage im Haus ist nicht nötig; das Gespräch läuft über den Anbieter, dessen Zugangsdaten im Profil stehen.
Die Gegenseite versteht mich schlecht.
In dieser Reihenfolge prüfen:
- Kopfhörer statt Lautsprecher. Das behebt Echo und Rückkopplung.
- Richtiges Mikrofon ausgewählt? In den Website-Einstellungen des Browsers steht, welches Gerät verwendet wird — oft ist es nicht das, das Sie tragen.
- Verbindung. Über Mobilfunk oder ein überlastetes WLAN wird Sprache als Erstes schlecht.
- Andere Programme, die gleichzeitig auf das Mikrofon zugreifen.
Wenn es nur bei bestimmten Gesprächspartnern auftritt, liegt es nicht an Ihnen.
In welchem Format sollen Telefonnummern gespeichert sein?
Am zuverlässigsten international: +49 351 65561075. Damit funktioniert die Wahl unabhängig davon, wie die Anlage eingestellt ist.
Was regelmäßig scheitert: Nummern mit Durchwahl-Schreibweisen wie „-123“, Klammern um die Vorwahl und Nummern mit Text dahinter („Zentrale“). Bereinigen lässt sich das am besten beim Import — dort sehen Sie im Trockenlauf, was ankommt.
Wer sieht, mit wem ich telefoniert habe?
Die Anrufhistorie in der Verwaltung zeigt alle Gespräche mit Dauer und Nutzer; auf der Übersicht wird je Nutzer gezählt. Am Kontakt stehen dessen Anrufe im Verlauf.
Das ist gewollt — es ist ein gemeinsames Adressbuch, kein privates Telefon. Bedenken Sie umgekehrt, dass private Gespräche über den Arbeitsanschluss dort ebenfalls auftauchen.
Ich habe kein Telefonieprofil. Kann ich trotzdem arbeiten?
Ja, uneingeschränkt — nur eben ohne Wählen per Klick. Die Telefonnummer steht am Kontakt und lässt sich abtippen oder auf dem Handy antippen.
Halten Sie das Ergebnis in dem Fall selbst fest: Ein Anruf, der nicht über Aurora lief, wird auch nicht protokolliert. Notiz am Kontakt und gegebenenfalls eine Wiedervorlage — das sind die beiden Handgriffe, die den Unterschied machen.
Was ist beim Anrufen rechtlich zu beachten?
Der wichtigste Punkt betrifft die Werbeanrufe: Anrufe zu Werbezwecken bei Verbrauchern brauchen eine vorherige ausdrückliche Einwilligung. Im geschäftlichen Bereich genügt eine mutmaßliche Einwilligung — die aber einen sachlichen Bezug zum Angerufenen voraussetzt.
Zwei weitere Punkte:
- Rufnummernunterdrückung ist bei Werbeanrufen unzulässig.
- Aufzeichnungen ohne Einwilligung aller Beteiligten sind strafbar. Aurora zeichnet deshalb nicht auf.
Im Zweifel gilt dasselbe wie bei Mails: Der sachliche Bezug ist die Grundlage, nicht die Technik.
Steht Ihre Frage nicht dabei?
Versuchen Sie es über die Suche — die geht über alle Kapitel auf einmal. Und wenn hier wirklich etwas fehlt, sagen Sie uns Bescheid: im Programm unten rechts über „Fehler melden“.