Zum Inhalt springen
Hilfezentrum
HilfezentrumAuroraSichtbarkeit

Sichtbarkeit

Eine Website technisch, inhaltlich und rechtlich prüfen, den Befund als PDF ausgeben, das Umfeld vermessen.

Klicken Sie auf eine Frage, um die Antwort zu lesen.

Was macht der Bereich Sichtbarkeit?

Weg Sichtbarkeit

Sie tippen eine Webadresse ein und haben in einer Minute einen Befund: was technisch, inhaltlich und rechtlich im Argen liegt — mit Handlungsanweisung je Punkt.

Geprüft werden drei Bereiche: Betriebsdaten für Suchmaschinen (Kontaktangaben, Ortsbezug, Vorschau beim Teilen), der Inhalt, und das Rechtliche — Impressum, Datenschutzerklärung und Dienste, die ungefragt Daten an Dritte senden.

Wie starte ich eine Prüfung?

Adresse und Ort eintippen, prüfen. Aurora liest die Seiten selbst — das kostet nichts und darf jederzeit laufen.

Das Lesen dauert je nach fremdem Server bis zu anderthalb Minuten. Aus dem ersten Check entsteht automatisch ein Eintrag, den Sie später wiederfinden.

Adresse und Ort eintragen, dann „Jetzt prüfen“. Direkt daneben steht, was es kostet: „Der Website-Check kostet nichts“.

Kostet die Prüfung Geld?

Die Prüfung selbst nicht. Was Geld kostet, ist ab Werk ausgeschaltet und steht mit Preisschild in den Einstellungen:

  • Rangmessung — die Positionen zu Ihren Begriffen,
  • Kartendienst,
  • Branchenradar.

Alle drei fragen die bezahlte Google-Suche ab. Sie müssen sie also bewusst einschalten; niemand rutscht versehentlich hinein.

Was steht in einem Befund?

Jeder Punkt trägt drei Angaben: was gefunden wurde, warum das zählt, was zu tun ist.

Der dritte Teil ist der Grund, warum das Ganze nützlich ist: Ein Befund ohne Handlungsanweisung wäre nur eine Beschwerde.

Und wenn nichts zu tun ist, steht das auch da — „Es gibt keinen Punkt, der sofort angefasst werden müsste.“

Kann ich den Befund weitergeben?

Ja, als PDF-Bericht — dasselbe Ergebnis, aber in der Sprache eines Handwerksmeisters statt in der eines Technikers. Am Ende steht, was bereits funktioniert.

Dieser Bericht ist der Gegenstand, den Sie aus der Hand geben: an einen Kunden, an eine Agentur, an die eigene Geschäftsführung.

Was bringt eine zweite Prüfung?

Was einmal geprüft wurde, bleibt. Beim zweiten Check sehen Sie, was sich verändert hat.

Das ist der Nachweis nach einem Umbau — und, wenn Sie diese Arbeit verkaufen, das beste Argument für die nächste Rechnung: nicht die Behauptung, es sei besser geworden, sondern die Gegenüberstellung.

Wie finde ich die richtigen Suchbegriffe?

In dieser Reihenfolge, und sie spart Geld:

  1. Vorschläge holen — sie kommen aus Googles eigener Vervollständigung und kosten nichts. Übernehmen Sie die passenden.
  2. Erst dann messen. Das Messen der Positionen kostet je Begriff eine Abfrage.

Deshalb die Regel: wenige und die richtigen. Zwanzig Begriffe zu messen, von denen fünfzehn niemand sucht, ist der häufigste Fehler.

Ein Hinweis in der Anzeige nennt jeweils, wie viele Abfragen das Messen gerade kosten würde.

Was ist das Branchenradar?

Kein Abbild des ganzen Netzes, sondern ein vollständiger Index Ihres Ausschnitts: wer in Ihrer Region zu Ihren Begriffen auftaucht, wie gut deren Seiten sind, und auf welchen Verzeichnissen alle stehen außer Ihnen.

Der zuletzt genannte ist meist der nützlichste: Ein Verzeichnis, in dem alle Wettbewerber stehen und Sie nicht, ist eine Aufgabe für den nächsten Vormittag.

Voraussetzung: Legen Sie zuerst Begriffe an, bauen Sie dann das Radar auf. Ohne Begriffe hat das Radar nichts, wonach es suchen könnte.

Kann ich Wettbewerber mitprüfen?

Ja — tragen Sie bis zu drei ein und starten Sie danach eine Prüfung; sie werden dann mitgeprüft.

Wenn im Radar steht, Ihre Adresse tauche in den abgefragten Trefferlisten nicht auf, gibt es dafür zwei mögliche Gründe: Entweder sind Sie überall dabei, oder es wurden noch zu wenige Wettbewerber gelesen. Die Unterscheidung liefert ein Blick in die geprüften Begriffe.

Die Prüfung schlägt fehl oder liefert nichts.

Zwei häufige Ursachen:

  • Die Adresse stimmt nicht. Prüfen Sie sie im Browser. Manche Auftritte haben keine erreichbare Startseite unter der Adresse, die man erwartet.
  • Die Seite verlangt eine Anmeldung. Seiten, die nur angemeldet erreichbar sind, lassen sich nicht beurteilen.

Für die Geschwindigkeitsmessung gibt es eine dritte Ursache: Ohne eigenen Schlüssel teilen sich alle Server weltweit ein Tageskontingent — es ist praktisch immer erschöpft. Der Schlüssel ist kostenlos (Google Cloud Console, „PageSpeed Insights API“); alles andere am Check funktioniert auch ohne ihn.

Darf ich fremde Websites prüfen?

Ja — geprüft wird nur, was ohnehin öffentlich abrufbar ist; Aurora liest die Seiten wie ein Besucher.

Zwei Dinge, die trotzdem gelten: Ein Befund über eine fremde Seite ist eine Aussage über deren Betreiber — gehen Sie damit fair um, wenn Sie ihn als Verkaufsargument benutzen. Und die kostenpflichtigen Teile (Rangmessung, Branchenradar) sollten Sie nicht auf Verdacht für zwanzig Wettbewerber laufen lassen.

Wie nutze ich den Befund im Kundengespräch?

Als Gegenstand, nicht als Vortrag: Der PDF-Bericht ist das, was Sie aus der Hand geben — in der Sprache eines Handwerksmeisters, und mit dem, was bereits funktioniert, am Ende.

Drei Punkte, die dabei helfen:

  • Rechtliche Funde zuerst. Ein fehlendes Impressum ist ein konkretes Risiko, kein Geschmacksurteil.
  • Nicht alles auf einmal. Drei Punkte, die diese Woche machbar sind, wirken mehr als eine Liste mit dreißig.
  • Zweiter Check nach dem Umbau. Der Vergleich ist das beste Argument für die nächste Rechnung.

Was prüft der rechtliche Teil?

Impressum, Datenschutzerklärung und Dienste, die ungefragt Daten an Dritte senden.

Der letzte in der Aufzählung ist der, der am häufigsten aufschlägt und am wenigsten bekannt ist: Schriftarten, Karten, Videos und Symbolsammlungen von fremden Servern übermitteln die IP-Adresse jedes Besuchers dorthin — ohne Einwilligung angreifbar.

Das lässt sich fast immer beheben, indem man dieselben Dateien selbst ausliefert.

Was prüft der technische Teil?

Was Suchmaschinen brauchen, um eine Seite zu verstehen: Betriebsdaten für Suchmaschinen, Kontaktangaben, Ortsbezug und die Vorschau beim Teilen.

Der letzte Punkt wird gern übersehen und wirkt sofort: Wenn jemand Ihre Adresse in einem Messenger teilt, entscheidet die hinterlegte Vorschau darüber, ob dort ein Bild mit Titel erscheint oder eine nackte Adresse.

Die Geschwindigkeitsmessung ist ein Sonderfall — sie braucht einen eigenen, kostenlosen Schlüssel; alles andere funktioniert auch ohne.

Wie oft sollte ich prüfen?

Die kostenlose Prüfung darf jederzeit laufen — sinnvoll ist sie nach jedem Umbau und einmal im Quartal.

Die kostenpflichtigen Teile seltener: Eine Rangmessung monatlich zeigt Bewegung, wöchentlich zeigt Rauschen. Und jede Messung kostet je Begriff eine Abfrage — deshalb wenige und die richtigen Begriffe.

Steht Ihre Frage nicht dabei?

Versuchen Sie es über die Suche — die geht über alle Kapitel auf einmal. Und wenn hier wirklich etwas fehlt, sagen Sie uns Bescheid: im Programm unten rechts über „Fehler melden“.