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Was Suchmaschinen von Ihrer Seite brauchen, was der Assistent prüft und wie A/B-Tests funktionieren.

Klicken Sie auf eine Frage, um die Antwort zu lesen.

Was heißt SEO und was macht der Assistent?

Weg SEO

SEO heißt: dafür sorgen, dass Google Ihre Seiten versteht und anzeigt. Der Assistent prüft Ihre Seiten und listet auf, was noch fehlt — mit einem Wert von 0 bis 100.

Erster Schritt: Arbeiten Sie die Hinweisliste von oben nach unten ab und fangen Sie bei der Startseite an. Die meisten Punkte sind in einer Minute erledigt.

Was sind Titel und Beschreibung?

Die zwei Zeilen, die in den Suchergebnissen erscheinen.

Schreiben Sie sie so, wie ein Mensch danach suchen würde„Elektriker Notdienst Musterstadt“ statt „Willkommen“.

Das ist die wirksamste Einzelmaßnahme überhaupt und dauert je Seite eine Minute. „Willkommen“ als Titel ist der häufigste Fehler auf deutschen Firmenwebsites.

Was bedeutet „Canonical“?

Ist derselbe Inhalt unter mehreren Adressen erreichbar, legt die Canonical-Angabe fest, welche davon die offizielle ist. Sonst konkurrieren Ihre eigenen Seiten miteinander.

Das passiert häufiger, als man denkt — etwa wenn eine Seite sowohl mit als auch ohne „www“ erreichbar ist oder wenn eine Kampagnenseite denselben Text trägt wie die Startseite.

Wie lange dauert es, bis meine Seite gefunden wird?

Wochen bis Monate — und für allgemeine Begriffe („Handwerker“) womöglich nie.

Was realistisch funktioniert und schnell wirkt:

  • Örtliche Suchbegriffe: Leistung plus Ort. Dort ist der Wettbewerb überschaubar.
  • Ein Eintrag im Branchenverzeichnis und bei den Kartendiensten.
  • Regelmäßige Beiträge — das Einfachste, was Sie für Ihre Auffindbarkeit tun können.

Was nicht funktioniert: Suchbegriffe in den Alternativtext stopfen, Texte für Maschinen statt für Menschen schreiben, auf schnelle Erfolge durch Tricks hoffen.

Was ist ein A/B-Test?

Weg A/B-Tests

Er zeigt der einen Hälfte Ihrer Besucher Variante A, der anderen Variante B, und misst, welche öfter zum Ziel führt. So entscheidet nicht das Bauchgefühl.

Drei Regeln, ohne die ein Test nichts wert ist:

  1. Ziel vorher festlegen — abgeschickte Formulare, Spenden, Klicks auf einen bestimmten Knopf. Ohne Ziel misst der Test nichts Verwertbares.
  2. Eine Sache auf einmal ändern. Ändern Sie drei Dinge gleichzeitig, wissen Sie hinterher nicht, welches gewirkt hat.
  3. Geduld. Ein Ergebnis wird erst mit ein paar hundert Besuchern belastbar.

Lohnt sich ein A/B-Test bei wenig Besuchern?

Meist nicht. Bei kleinen Websites kann es Wochen dauern, bis ein Ergebnis belastbar ist — brechen Sie nicht nach zwei Tagen ab, aber fangen Sie auch nicht mit Tests an, wenn Sie zwanzig Besucher am Tag haben.

Bei kleinen Seiten bringen die einfachen Dinge mehr: eine klare Überschrift, eine sichtbare Telefonnummer, ein kurzes Formular. Testen lohnt sich, wenn genug Verkehr da ist, um Unterschiede zu erkennen.

Wie wichtig ist der Wert von 0 bis 100?

Als Arbeitsliste nützlich, als Ziel gefährlich. Der Wert sagt, wie viele der geprüften Punkte erfüllt sind — nicht, ob Sie gefunden werden.

Eine Seite mit 100 Punkten und einem Titel „Willkommen“ wird schlechter gefunden als eine mit 70 und einem Titel, nach dem Menschen suchen.

Arbeiten Sie die Liste ab, aber messen Sie den Erfolg anders: an Anfragen.

Wie werde ich in meiner Stadt gefunden?

Über drei Dinge, die zusammenwirken:

  1. Ort im Titel und im Text — nicht versteckt, sondern dort, wo es natürlich steht.
  2. Vollständige, überall gleiche Kontaktangaben — Name, Adresse, Telefonnummer. „Gleich“ heißt buchstabengleich, auch in Verzeichnissen.
  3. Ein Eintrag bei den Kartendiensten.

Für kleine Betriebe ist das der wirksamste Weg — der Wettbewerb um „Elektriker Musterstadt“ ist ungleich kleiner als um „Elektriker“.

Meine Seite taucht bei Google gar nicht auf.

Arbeiten Sie es von oben nach unten ab:

  1. Ist die Seite veröffentlicht? Ein Entwurf ist für niemanden sichtbar.
  2. Wie alt ist sie? Neue Seiten brauchen Tage bis Wochen, bis sie erfasst sind.
  3. Suchen Sie nach dem richtigen? Suchen Sie einmal nach Ihrem Firmennamen — wenn Sie darunter zu finden sind, funktioniert die Erfassung, und es geht nur um den Wettbewerb bei allgemeinen Begriffen.
  4. Ist die Adresse eindeutig? Zwei gleichwertige Adressen für denselben Inhalt teilen die Wirkung.

Was lohnt sich zu testen?

Das, was unmittelbar vor der gewünschten Handlung steht:

  • Die Beschriftung des Knopfes („Anfrage senden“ gegen „Rückruf anfordern“).
  • Die Überschrift im Kopfbereich.
  • Die Länge des Formulars.

Nicht lohnend: Farben, Schriftgrößen, die Reihenfolge weit unten liegender Abschnitte. Dort ist der Unterschied kleiner als das Rauschen.

Ändern Sie zwischen A und B nur einen Punkt — sonst wissen Sie hinterher nicht, was gewirkt hat.

Gibt es Abkürzungen, um besser gefunden zu werden?

Keine, die dauerhaft wirken. Was langfristig zählt, ist unspektakulär:

  • Seiten, die eine Frage beantworten, die Menschen tatsächlich stellen.
  • Regelmäßige Beiträge — das Einfachste, was Sie tun können.
  • Vollständige, aktuelle Angaben.
  • Eine schnelle, auf dem Handy lesbare Seite.

Was schadet: Suchbegriffe in Alternativtexte stopfen, Texte für Maschinen schreiben, gekaufte Verweise. Suchmaschinen erkennen das inzwischen zuverlässig, und der Schaden hält länger als der kurze Vorteil.

Steht Ihre Frage nicht dabei?

Versuchen Sie es über die Suche — die geht über alle Kapitel auf einmal. Und wenn hier wirklich etwas fehlt, sagen Sie uns Bescheid: im Programm unten rechts über „Fehler melden“.