Wenn etwas klemmt
Nach Symptom nachschlagen: Seite nicht erreichbar, Änderung nicht sichtbar, Formular still.
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Meine Website ist nicht erreichbar.
Zuerst prüfen, ob es wirklich an der Website liegt:
- Von einem anderen Gerät und über Mobilfunk aufrufen. Sehr oft ist es das eigene Netz oder ein Zwischenspeicher.
- Läuft die Domain noch? Eine nicht bezahlte oder abgelaufene Domain wird stillschweigend abgeschaltet — der häufigste Grund für ein plötzliches Verschwinden.
- Wurde etwas an der Domainverwaltung geändert? Auch von jemand anderem, etwa im Zuge eines Mailumzugs.
- Kommt eine Zertifikatswarnung statt einer Fehlermeldung? Dann ist die Seite da, nur die Verschlüsselung klemmt.
Wenn nichts davon zutrifft und die Seite von überall nicht kommt, ist es eine Störung — dann melden.
Was Sie sofort tun können: Sorgen Sie dafür, dass Ihre Telefonnummer auch ohne Website auffindbar ist.
Meine Änderung ist nicht zu sehen.
Die mit Abstand häufigste Meldung, und in neun von zehn Fällen dieselbe Ursache:
- Gespeichert, aber nicht veröffentlicht. Das sind zwei verschiedene Schritte. Prüfen Sie das zuerst.
- Zwischenspeicher im Browser. Strg + Umschalt + R, oder ein privates Fenster.
- Falsche Seite bearbeitet. Bei ähnlich benannten Seiten passiert das schneller, als man denkt.
- Falsche Sprachfassung. Wer die englische Fassung ändert, ändert die deutsche nicht.
- Ein Baustein statt der Seite. Wenn der Abschnitt ein wiederverwendbarer Baustein ist, wird er dort gepflegt.
Prüfen Sie zum Schluss in einem privaten Fenster — dort sehen Sie, was Ihre Besucher sehen.
Das Veröffentlichen schlägt fehl.
Meist steckt ein Inhalt dahinter, der sich nicht verarbeiten lässt:
- Ein sehr großes Bild, das gerade hochgeladen wurde.
- Ein HTML-Abschnitt mit unvollständigem Code.
- Ein Verweis auf etwas Gelöschtes — ein Formular, ein Baustein, ein Bild.
Was Sie tun können:
- Noch einmal versuchen. Manches ist ein vorübergehender Zustand.
- Die zuletzt geänderte Seite ansehen. Was haben Sie unmittelbar davor gemacht?
- Den letzten Abschnitt entfernen und erneut versuchen. Wenn es dann geht, wissen Sie, woran es lag.
Bleibt es dabei: melden — mit der Angabe, welche Seite und was zuletzt geändert wurde. Das ist die Information, die eine Fehlersuche abkürzt.
Ich habe versehentlich etwas Falsches veröffentlicht.
Ruhe — und der Reihe nach:
- Wie schlimm ist es? Ein Tippfehler kann warten. Ein falscher Preis, eine falsche Telefonnummer oder ein rechtlich heikler Text nicht.
- Bei Eiligem: sofort entschärfen. Den Abschnitt leeren oder die Seite aus dem Menü nehmen und erneut veröffentlichen. Das ist schneller, als den richtigen Text zu suchen.
- Dann in Ruhe richtigstellen und erneut veröffentlichen.
Was Sie nicht rückgängig machen können: dass jemand es gesehen hat. Bei etwas, das Kundschaft betrifft — ein falscher Preis, ein falscher Termin —, ist ein kurzer Hinweis ehrlicher als stilles Korrigieren.
Und für das nächste Mal: Bei allem, was mehrere Seiten betrifft, ein Release verwenden. Dann gibt es einen Zeitpunkt, an dem noch einmal jemand hinschaut.
Ein Bild wird falsch angezeigt oder gar nicht.
Nach Symptom:
- Gar nicht sichtbar: Das Bild wurde aus der Mediathek gelöscht, während es noch verwendet wurde. Neu hochladen und einsetzen.
- Falsch beschnitten: Der Baustein bringt alle Bilder auf dieselbe Form. Schneiden Sie das Bild vor dem Hochladen so zu, dass das Wesentliche in der Mitte liegt.
- Gedreht: Manche Handyfotos tragen die Drehung als Zusatzangabe. Öffnen und erneut speichern, dann ist sie fest eingebrannt.
- Unscharf: Das Bild war zu klein. Für ein Hintergrundbild sollten es mindestens 1600 Pixel Breite sein.
- Verzerrt: Sehr ungewöhnliche Seitenverhältnisse. Auf ein übliches Format zuschneiden.
Über das Formular kommt nichts an.
Prüfen Sie in dieser Reihenfolge — die ersten beiden erklären fast alles:
- Spam-Ordner. Der häufigste Grund. Nehmen Sie den Absender in die Ausnahmen auf.
- Ist die richtige Empfängeradresse hinterlegt? Besonders nach einem Personalwechsel.
- Selbst ausfüllen und absenden. Kommt die Nachricht an? Erscheint der Eintrag in der Liste?
- Steht der Eintrag in der Liste, aber keine Mail kam? Dann liegt es an der Zustellung, nicht am Formular — Ihre Anfragen sind nicht verloren.
Und die Vorsorge: Sehen Sie einmal im Quartal in die Eintragsliste, unabhängig von den Mails. Ein Formular, dessen Benachrichtigung seit Monaten im Spam landet, fällt sonst niemandem auf.
Der Editor reagiert nicht oder springt.
Das ist fast immer der Browser, nicht das Programm:
- Hart neu laden. Strg + Umschalt + R.
- Andere Fenster schließen. Ein Browser mit vierzig offenen Tabs hat keinen Speicher mehr.
- Erweiterungen abschalten. Werbeblocker und „Sicherheits“-Erweiterungen greifen manchmal in Eingabefelder ein.
- Anderer Browser. Grenzt endgültig ein.
Was Sie vorher tun sollten, wenn Sie an einem langen Text sitzen: zwischendurch speichern. Ein hängender Browser nimmt ungespeicherte Eingaben mit.
Und wenn es an einer bestimmten Seite immer wieder passiert: Das ist ein Fehler und gehört gemeldet, mit der Angabe, welche Seite und was Sie dort tun.
Mein Text ist weg.
Prüfen Sie zuerst, ob er wirklich weg ist:
- Andere Sprachfassung? Der Text steht dann in der Fassung, in der Sie ihn geschrieben haben.
- Anderer Abschnitt? Bei mehreren Textabschnitten untereinander verwechselt man den leicht.
- Nicht gespeichert? Wenn der Browser hängengeblieben ist, war die Eingabe nicht gesichert.
- Jemand anderes hat geändert? Der Änderungsverlauf sagt es.
Wenn er tatsächlich weg ist: Die veröffentlichte Fassung hat ihn möglicherweise noch. Rufen Sie die öffentliche Seite auf und kopieren Sie ihn von dort zurück — das funktioniert, solange Sie nicht schon erneut veröffentlicht haben.
Vorsorge: Bei langen Texten schreiben Sie in einem Textprogramm vor und fügen ein.
Ich komme nicht in die Verwaltung hinein.
Der Reihe nach:
- Adresse prüfen. Ein Leerzeichen am Ende beim Einfügen ist der Klassiker.
- Kennwort zurücksetzen, statt weiter zu raten.
- Ist der Zugang noch aktiv? Nach einem Wechsel im Team wird er manchmal abgeschaltet.
- Privates Fenster. Schließt Erweiterungen und alte Sitzungsdaten aus.
- Ist die Adresse richtig? Die Verwaltung liegt unter einer eigenen Adresse, nicht unter der Ihrer Website.
Wenn die Zurücksetz-Mail nicht ankommt: Spam-Ordner prüfen. Und daran denken, dass ein Zurücksetz-Link nur 30 Minuten gilt.
Was gehört in eine Störungsmeldung?
Vier Angaben — mit ihnen ist eine Meldung in Minuten bearbeitet, ohne sie in Tagen:
- Welche Seite (Adresse zum Kopieren).
- Was Sie getan haben, Schritt für Schritt bis zu der Stelle.
- Was passiert ist und was Sie erwartet hätten.
- Wann, ungefähr, und mit welchem Browser.
Was zusätzlich hilft: ein Bildschirmfoto. Was nicht hilft: „geht nicht mehr“.
Und melden Sie es, während es passiert. Eine Störung, die vor zwei Wochen war und heute beschrieben wird, ist meist nicht mehr auffindbar.
Was prüfe ich selbst, bevor ich melde?
Diese fünf Handgriffe erklären den größten Teil aller Meldungen und dauern zwei Minuten:
- Hart neu laden (Strg + Umschalt + R).
- Privates Fenster.
- Anderer Browser.
- Anderes Netz — Handy als Hotspot.
- Ist es veröffentlicht? Der Dauerbrenner.
Wenn danach noch etwas übrig ist, ist es wahrscheinlich echt, und dann ist die Meldung auch wertvoll, weil Sie schon vier Ursachen ausgeschlossen haben.
Schreiben Sie in die Meldung, was Sie geprüft haben. Das erspart die Rückfrage.
Steht Ihre Frage nicht dabei?
Versuchen Sie es über die Suche — die geht über alle Kapitel auf einmal. Und wenn hier wirklich etwas fehlt, sagen Sie uns Bescheid: im Programm unten rechts über „Fehler melden“.