Spenden und Mitglieder
Für Vereine: Projekte mit Zielsumme, eingehende Spenden, Zuwendungsbestätigungen, Mitgliederliste.
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Wie lege ich ein Spendenprojekt an?
Im Bereich Aktionen und Projekte beschreiben Sie, wofür Geld gebraucht wird — die Renovierung des Vereinsheims, ein Jugendcamp, die neue Ausstattung.
Der Satz, der über den Erfolg entscheidet: Menschen spenden eher für ein konkretes Ziel als allgemein. „Neue Küche fürs Vereinsheim, 4.800 Euro“ sammelt mehr als „Spenden“.
Ein Projekt ist das Vorhaben selbst mit Zielsumme und Fortschrittsbalken. Eine Aktion ist ein Anlass dazu — ein Spendenlauf, ein Jubiläum.
Mein Projekt ist angelegt, aber niemand sieht es.
Erst wenn Sie das Projekt als Baustein auf eine Seite setzen, sehen Besucher es. Der Spendenstand darin aktualisiert sich danach von allein.
Das ist derselbe Aufbau wie bei Formularen: Anlegen und Einbinden sind zwei Schritte.
Warum kommt kein Geld an?
Damit tatsächlich Geld ankommt, muss unter „Spenden“ ein Zahlungsweg eingerichtet sein. Ohne den ist das Projekt nur Text.
Unter Einstellungen legen Sie fest, wie gespendet werden kann — etwa per Überweisung oder Karte. Ohne das nimmt das Spendenformular nichts entgegen.
Erster Schritt: Richten Sie den Zahlungsweg ein und testen Sie mit einer kleinen eigenen Spende, ob sie in der Liste auftaucht.
Wo sehe ich die eingegangenen Spenden?
Im Bereich Zahlungen: Jede Spende über Ihre Website landet dort mit Betrag, Name und Datum. Sie sehen Summen je Zeitraum und können die Liste exportieren.
Der Export ist der übliche Weg in die Buchhaltung, und er enthält personenbezogene Daten, gehört also entsprechend behandelt.
Wie erzeuge ich Zuwendungsbestätigungen?
Am Jahresanfang erzeugen Sie für alle Spender eines Jahres die Bestätigung als PDF — auf einen Rutsch statt einzeln.
Voraussetzung sind vollständige Angaben Ihrer Organisation im Bereich „Recht“: Anschrift, Steuernummer, Freistellungsbescheid, satzungsmäßiger Zweck. Fehlt etwas, bleibt die Quittung ungültig — und eine ungültige Zuwendungsbestätigung ist schlimmer als keine, weil der Spender sie beim Finanzamt einreicht.
Was kann die Mitgliederverwaltung?
Sie ersetzt die Excel-Liste: Name, Kontakt, Eintrittsdatum und Beitrag Ihrer Mitglieder an einer Stelle, für alle im Vorstand zugänglich.
Das ist der eigentliche Gewinn: nicht die Funktionen, sondern dass es nur eine Liste gibt statt drei Fassungen in drei Postfächern.
Muss ich alle Mitglieder abtippen?
Nein — bestehende Mitglieder können Sie aus einer Tabelle importieren.
Erster Schritt: Legen Sie ein Mitglied von Hand an, um die Felder kennenzulernen, und importieren Sie danach den Rest. So sehen Sie vorher, welche Spalten Ihre Tabelle haben sollte.
Wie ziehe ich Beiträge ein?
Hinterlegen Sie IBAN und Jahresbeitrag, dann können Sie daraus eine SEPA-Datei erzeugen — die Datei, die Ihre Bank für den Lastschrifteinzug haben will.
Sie brauchen dafür ein schriftliches Mandat des Mitglieds. Ohne Mandat ist der Einzug unzulässig, und das Mitglied kann die Buchung zurückgeben lassen — bis zu 13 Monate lang.
Bewahren Sie die Mandate auf. Sie sind der Nachweis, nach dem im Streitfall gefragt wird.
Was gilt datenschutzrechtlich für Mitgliederdaten?
Sie sind personenbezogene Daten wie alle anderen — mit zwei Besonderheiten:
- Bankdaten sind besonders schützenswert. Zugriff sollte auf die haben, die ihn brauchen.
- Die Mitgliedschaft selbst kann eine Aussage über eine Person sein, die nicht jeden angeht — bei manchen Vereinen sogar eine besonders geschützte.
Praktisch: Zugänge sparsam vergeben, Listen nicht per Mail herumschicken, ausgetretene Mitglieder nach Ablauf der steuerlichen Aufbewahrungsfristen löschen.
Wie beschreibe ich ein Spendenprojekt?
Konkret, mit Zahl und Bild. Drei Bestandteile, die zusammenwirken:
- Was gebraucht wird — ein Gegenstand oder ein Vorhaben, kein Oberbegriff.
- Was es kostet — eine Zielsumme, die man sich vorstellen kann.
- Was passiert, wenn es da ist.
Menschen spenden eher für ein konkretes Ziel als allgemein. „Neue Küche fürs Vereinsheim, 4.800 Euro“ ist ein Ziel. „Spenden“ ist ein Wunsch.
Was zeigt der Fortschrittsbalken?
Den Stand gegenüber der Zielsumme — und er aktualisiert sich von allein, sobald das Projekt als Baustein auf einer Seite steht.
Ein Hinweis aus der Praxis: Ein Balken, der bei null steht, hemmt eher, als er anspornt. Wenn der Verein selbst oder ein Förderer den Anfang macht, hat der Balken von Beginn an etwas zu zeigen.
Wie teste ich, ob alles funktioniert?
Richten Sie den Zahlungsweg ein und testen Sie mit einer kleinen eigenen Spende, ob sie in der Liste auftaucht.
Prüfen Sie dabei die ganze Kette: Kommt die Spende an? Steht sie mit Betrag, Name und Datum in der Übersicht? Bekommt der Spender eine Bestätigung? Und stimmen die Angaben, aus denen später die Zuwendungsbestätigung entsteht?
Das ist eine halbe Stunde Arbeit und erspart die peinliche Sorte Rückfrage.
Was mache ich mit ausgetretenen Mitgliedern?
Nicht sofort löschen: Beitragszahlungen und Buchungen unterliegen steuerlichen Aufbewahrungsfristen, und die gelten unabhängig davon, ob jemand noch Mitglied ist.
Der übliche Weg ist, den Austritt zu vermerken und den Datensatz nach Ablauf der Fristen zu löschen. Legen Sie fest, wie lange das ist, und halten Sie sich daran — das ist Teil eines Löschkonzepts.
Worauf achte ich beim Beitragseinzug?
Auf drei Dinge, in dieser Reihenfolge:
- Mandate vollständig? Ohne unterschriebenes Mandat kein Einzug, und die Rückgabefrist ist lang.
- Beträge geprüft? Eine falsche Zahl in einer SEPA-Datei trifft alle Mitglieder gleichzeitig.
- Ankündigung erfolgt? Bei Lastschriften ist eine Vorabinformation üblich und in vielen Satzungen vorgesehen.
Erzeugen Sie die Datei erst, wenn diese drei Punkte stehen. Eine zurückgegebene Lastschrift kostet Gebühren und Vertrauen.
Steht Ihre Frage nicht dabei?
Versuchen Sie es über die Suche — die geht über alle Kapitel auf einmal. Und wenn hier wirklich etwas fehlt, sagen Sie uns Bescheid: im Programm unten rechts über „Fehler melden“.