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HilfezentrumAllgemeinFür Entscheider

Für Entscheider

Die Fragen, die vor einer Einführung gestellt werden: Kosten, Abhängigkeit, Sicherheit, Aufwand, Ausstieg.

Klicken Sie auf eine Frage, um die Antwort zu lesen.

Welches Problem löst das eigentlich?

Drei, die in kleinen und mittleren Häusern zusammengehören:

  • Wissen, das nur in Köpfen und Postfächern steht. Wer wann mit wem worüber gesprochen hat, ist nach einem Urlaub oder einem Austritt weg.
  • Kundengewinnung, die nicht stattfindet, weil sie neben dem Tagesgeschäft liegt und niemand nachfasst.
  • Außendarstellung, die veraltet, weil jede Änderung eine Rechnung kostet.

Aurora adressiert die ersten beiden, AURALIS und AURA das dritte.

Womit muss ich bei den Kosten rechnen?

Zwei Arten, und sie verhalten sich sehr verschieden:

  • Die Lizenz — planbar, richtet sich nach Umfang und Betriebsart. Was für Sie gilt, steht in Ihrem Angebot; in dieser Hilfe stehen bewusst keine Zahlen, weil sie am Tag der ersten Anpassung falsch wären.
  • Verbrauch — KI-Auswertungen und bezahlte Recherchen. Sie fallen nur an, wenn jemand sie auslöst, sind vor dem Klick mit Obergrenze ausgewiesen und lassen sich je Instanz budgetieren.

Was nicht anfällt: Einrichtungsgebühren für jede Änderung, Lizenzen je Endgerät, Wartungspauschalen für Kleinigkeiten, die der Kunde selbst ändern kann.

Wie abhängig mache ich mich?

Die ehrliche Antwort: In dem Maß, in dem ein Unternehmen von jedem System abhängig wird, mit dem es arbeitet — mit drei Vorkehrungen, die diesen Punkt entschärfen:

  • Ihre Daten bleiben zugänglich. Kontakte, Firmen und Stellen als CSV, Berichte und Verträge als PDF, Medien als Dateien. Anmeldung, Auskunft und Export bleiben auch nach Ablauf einer Lizenz immer offen.
  • Die Domain gehört Ihnen — achten Sie darauf, dass sie auf Ihr Haus läuft und nicht auf einen Dienstleister.
  • Kein Kopierschutz, der Sie aussperrt. Ein Ablauf sperrt den Versand, nie die Anmeldung.

Was nicht mitzieht: der Aufbau der Seiten aus Bausteinen. Ein Umzug bedeutet, sie im Zielsystem neu zusammenzusetzen.

Wie sicher sind unsere Daten dort?

Die Maßnahmen, die im Betrieb tragen:

  • Getrennte Instanzen je Kunde — eigene Datenbank, eigene Umgebung. Zwei Instanzen sehen einander nicht.
  • Server in Deutschland; die genaue Angabe steht in Ihrem Auftragsverarbeitungsvertrag.
  • Verschlüsselte Übertragung, verschlüsselt abgelegte Postfach-Zugangsdaten, Anmeldung über den Anbieter statt Kennwortweitergabe.
  • Zugriffsprotokoll über alle ändernden Vorgänge.
  • Tägliche Sicherungen samt Rückspieltest.

Was das System nicht leisten kann, liegt bei Ihnen: eigene Kennwörter, abgeschaltete Zugänge ausgeschiedener Personen, Sorgfalt beim Export.

Was brauchen wir, um datenschutzkonform zu arbeiten?

Vier Dinge, von denen drei das System vorbereitet:

  1. Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem Betreiber — Entwurf wird aus Ihren Stammdaten erzeugt, gehört aber geprüft.
  2. Impressum und Datenschutzerklärung, die zu dem passen, was tatsächlich eingeschaltet ist — die Liste der Dienste wird aus der Konfiguration abgeleitet, nicht aus einer Vorlage.
  3. Verarbeitungsverzeichnis — die Angaben dafür haben Sie größtenteils schon.
  4. Ein Löschkonzept — das müssen Sie selbst festlegen.

Punkt 4 ist der, den Software nicht abnehmen kann, und der bei einer Prüfung zuerst gefragt wird.

Wir wollen KI nicht unkontrolliert einsetzen. Geht das?

Achtung: KI-gestützte Bewerberauswahl fällt unter die Hochrisiko-Einstufung der KI-Verordnung — vor produktivem Einsatz klären.

Ja, und zwar auf drei Stufen:

  • Gar nicht: Module, die KI benutzen, werden nicht freigeschaltet — dann erscheinen sie nicht im Menü.
  • Begrenzt: ein Budget je Instanz. Ist es erreicht, werden kostenpflichtige Läufe abgelehnt.
  • Kontrolliert: In den Abläufen bleibt jeder KI-Vorschlag ein Vorschlag und wird erst durch eine menschliche Freigabe wirksam. Das ist nicht abschaltbar.

Zwei Stellen sind ausdrücklich ohne KI gebaut, obwohl es naheläge: die Spaltenerkennung beim Datenimport und die Branchenerkennung in der Recherche. Bei Kontaktdaten ist das kein Detail.

Wie viel Aufwand ist die Einführung?

Für den Kern von Aurora: eine Woche nebenher, nicht ein Projekt.

  • Tag 1: Postfach, Einstellungen.
  • Tag 2: Adressen übernehmen und einteilen.
  • Tag 3: DNS-Einträge beauftragen — das dauert extern.
  • Tag 4: Vorlagen.
  • Tag 5: Erste kleine Kampagne.

Was Aufwand macht, ist nicht die Software, sondern die Vorarbeit: Welche Kategorien nutzen wir? Wie schreiben wir Firmennamen? Wer pflegt? Diese drei Fragen kosten am Anfang zehn Minuten und später Tage.

Müssen wir Mitarbeiter schulen?

Nicht im Sinne eines Schulungstages. Die Erklärung steht dort, wo die Frage entsteht: das ⓘ am Feld, der Rundgang im Bereich, der Bedienfilm am Titel — und dieses Hilfezentrum mit über tausend Antworten.

Was sich lohnt, ist eine halbe Stunde im Team vor dem Start: Kategorien, Schreibweisen, Zuständigkeiten. Das ist keine Schulung, sondern eine Absprache, und sie entscheidet mehr über den Nutzen als jede Einweisung.

Wie überzeuge ich Mitarbeiter, die kein neues System wollen?

Nicht mit Argumenten über das System, sondern mit dem, was für sie besser wird. Drei Punkte, die in der Praxis ziehen:

  • Weniger Suchen. Der Verlauf steht am Kontakt, nicht in fünf Postfächern.
  • Nichts mehr vergessen. Wiedervorlagen erinnern, Notizen nicht.
  • Vertretung wird möglich. Wer im Urlaub ist, blockiert nicht mehr den Vorgang.

Und ein Punkt, der ehrlich dazugehört: Ein CRM macht Arbeit sichtbar. Wer das als Kontrolle empfindet, hat nicht ganz unrecht — sagen Sie, wozu Sie es benutzen, und halten Sie sich daran.

Was passiert, wenn das System ausfällt?

Zwei Fragen dahinter, und beide gehören beantwortet:

  • Merken wir es? Der Betriebszustand prüft von innen und kann den Totalausfall prinzipiell nicht melden — dafür braucht es einen Beobachter, der nicht auf demselben Server steht. Auf der Herstellerseite gibt es dafür „Instanz prüfen“.
  • Kommen wir wieder heran? Es laufen tägliche Sicherungen von Datenbank, Umgebungsdateien und hochgeladenen Dateien. Entscheidend ist nicht, dass gesichert wird, sondern dass zurückgespielt wurde — fragen Sie nach dem letzten Rückspieltest.

Für den Ernstfall gilt: früh melden, nicht weiterarbeiten. Eine Wiederherstellung setzt den Stand zurück.

Wer arbeitet damit?

Die Programme entstehen und laufen im eigenen Haus — dieselbe Software, die verkauft wird, trägt den eigenen Betrieb. Das ist kein Referenzargument im üblichen Sinn, aber ein belastbares: Was nicht funktioniert, fällt zuerst uns auf.

Für konkrete Referenzen fragen Sie Ihren Ansprechpartner. Was diese Hilfe stattdessen bietet, ist Nachprüfbarkeit: Jeder Ablauf, der hier beschrieben ist, steht so im Programm — bis hin zu den Knopfbeschriftungen.

Können wir das erst ausprobieren?

Ja — 14 Tage, mit einer vollständigen eigenen Instanz. Kein Demozugang mit abgeschalteten Funktionen: dieselbe Software, unter eigener Adresse, mit eigenen Daten.

Drei Tage vor Ende gibt es eine Erinnerung. Danach entscheidet ein Mensch, was geschieht — es wird nichts automatisch gelöscht und nichts automatisch abgebaut. Übernehmen Sie, läuft dieselbe Instanz mit denselben Daten weiter; Sie fangen nicht von vorn an.

Nutzen Sie die Zeit für einen echten Durchlauf, nicht für einen Klickrundgang: eine kleine Adressliste, eine echte Kampagne, ein paar Antworten.

Können wir das auf eigener Infrastruktur betreiben?

Ja, dafür gibt es die Edition Self-host. Dann liegen die Daten dort, wo Ihre Infrastruktur steht.

Was Sie dabei übernehmen: Betrieb, Sicherungen, Aktualisierungen und die Frage, ob eine Instanz von außen erreichbar ist. Der Lizenzschlüssel wird in diesem Fall von Hand hinterlegt, wenn keine Verbindung nach außen besteht.

Für die meisten Häuser ist der betreute Betrieb der bessere Weg — nicht aus Prinzip, sondern weil die Sicherungen dort tatsächlich laufen und getestet werden.

Was ist, wenn wir etwas Besonderes brauchen?

Zuerst prüfen, ob es wirklich besonders ist: Der häufigste Sonderwunsch ist eine Anordnung, die ohnehin anders gelöst gehört.

Wenn es bleibt, ist der Weg eine Meldung — und die wirkt am besten, wenn sie das Problem beschreibt statt die Lösung: „Wir brauchen eine Übersicht der offenen Posten je Kunde“ führt weiter als „Bitte eine Spalte X“.

Was nicht geht und auch nicht kommen wird, steht offen in dieser Hilfe: kein Shop, keine freie Gestaltung außerhalb der Bausteine, kein laufender Abgleich zwischen Aurora und AURALIS.

Worauf sollte ich bei der Einführung besonders achten?

Auf vier Dinge, die erfahrungsgemäß über Erfolg oder Karteileiche entscheiden:

  1. Eine Person, die die Datenpflege verantwortet. Nicht „das Team“.
  2. Die drei DNS-Einträge früh beauftragen. Sie brauchen extern Zeit und entscheiden über den Spamordner.
  3. Klein anfangen. Fünfzig Empfänger in der ersten Kampagne, nicht fünfhundert.
  4. Budgets setzen, bevor der erste große Recherchelauf startet — nicht danach.

Und eine Regel, die alles überwiegt: Nur ein System führen. Zwei Wahrheiten nebeneinander sind schlimmer als eine unvollständige.

Steht Ihre Frage nicht dabei?

Versuchen Sie es über die Suche — die geht über alle Kapitel auf einmal. Und wenn hier wirklich etwas fehlt, sagen Sie uns Bescheid: im Programm unten rechts über „Fehler melden“.