Zum Inhalt springen
Hilfezentrum
HilfezentrumAllgemeinFür Handwerk und Dienstleistung

Für Handwerk und Dienstleistung

Gefunden werden und Anfragen bekommen. Der kürzeste Weg für einen Betrieb ohne eigene EDV.

Klicken Sie auf eine Frage, um die Antwort zu lesen.

Wir haben Arbeit genug. Brauchen wir überhaupt eine Website?

Für die Auftragslage von heute vielleicht nicht — für zwei andere Dinge schon:

  • Mitarbeitersuche. Wer sich bewirbt, sieht sich vorher an, wo er arbeiten soll. Ein Betrieb ohne Auftritt fällt hier zuerst durch.
  • Nachfolge und Ruf. Auch wer über Empfehlung kommt, prüft. Nicht gefunden zu werden ist heute ein Signal.

Und praktisch: Eine Seite mit Leistungen, Öffnungszeiten und Notdienst erspart Ihnen Anrufe, die nur diese drei Fragen stellen.

Was ist der schnellste Weg zu einer Website?

Der Webseiten-Assistent: einseitig, Branche wählen, den Betrieb in eigenen Worten beschreiben, und in einer Minute steht das Gerüst.

Alles auf einer Seite, Besucher scrollen statt zu suchen. Für die meisten Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe ist das die bessere Wahl als eine mehrseitige Struktur: Eine gute einseitige Seite schlägt eine halbfertige mehrseitige.

Was Zeit kostet, sind die Texte, und die stecken in Ihrem Kopf, nicht in der Software.

Was gehört auf die Seite eines Handwerksbetriebs?

Fünf Dinge, in dieser Reihenfolge — und alles Weitere ist Zugabe:

  1. Was Sie machen und wo, in einem Satz ganz oben.
  2. Telefonnummer, sichtbar ohne Scrollen.
  3. Leistungen in wenigen Punkten.
  4. Öffnungszeiten und, falls vorhanden, Notdienst.
  5. Impressum und Datenschutz in der Fußzeile — Pflicht.

Was fehlen darf: Firmengeschichte, Leitbild, Stockfotos von Menschen mit Schutzhelm.

Wie werden wir in unserer Region gefunden?

Über drei Dinge, die zusammen mehr bringen als alles andere:

  1. Ort im Titel und im Text — „Elektriker Notdienst Musterstadt“ statt „Willkommen“.
  2. Überall gleiche Kontaktangaben — Name, Adresse, Telefon, buchstabengleich auch in Verzeichnissen.
  3. Ein Eintrag bei den Kartendiensten.

Der Wettbewerb um „Elektriker Musterstadt“ ist ungleich kleiner als um „Elektriker“. Genau dort ist für kleine Betriebe etwas zu holen.

Wie bekommen wir Anfragen über die Seite?

Achtung: Ein Formular ohne eingetragene Empfänger sammelt Anfragen, ohne dass jemand davon erfährt.

Mit einem kurzen Formular und einer sichtbaren Telefonnummer — beides, nicht nur eines.

Halten Sie das Formular auf drei Felder: eine Kontaktmöglichkeit und die Nachricht. Jedes Pflichtfeld kostet Anfragen.

Und tragen Sie Empfänger ein, die bei jeder Anfrage eine Mail bekommen — am besten zwei. Ohne Empfänger liegen die Antworten still im Admin, und das fällt erst auf, wenn ein Kunde nachfragt, warum sich niemand gemeldet hat.

Wir haben keine guten Fotos. Ist das ein Problem?

Achtung: Bilder aus einer Suchmaschine sind nicht frei verwendbar. Bildrechte sind der häufigste teure Fehler.

Nein. Ohne eigene Fotos zeigt die Seite ruhige Farbflächen — das sieht nach Absicht aus, nicht nach Lücke.

Bilder tauschen Sie später direkt auf der Seite aus. Der übliche Weg ist: erst online gehen, dann bei Gelegenheit Fotos machen, dann tauschen.

Was Sie nicht tun sollten: Bilder aus dem Netz nehmen. Sie sind niemals frei, auch wenn sie sich herunterladen lassen, und Bildrechte sind der teuerste Fehler beim Website-Bau.

Können wir Öffnungszeiten selbst ändern?

Ja — dafür ist AURA gemacht: Text auf der fertigen Seite anklicken, ändern, speichern. Ohne Zugang zu einem Redaktionssystem, ohne Einarbeitung.

Zwei Dinge, die Sie wissen sollten: Jede Änderung ist sofort öffentlich, und beim Anklicken sehen Sie den Originaltext — kommen also zurück, wenn etwas schiefgeht.

Genau das ist der Punkt: Wer sich für eine Änderung erst in ein Programm einarbeiten müsste, ändert sie nicht, und dann stehen die Weihnachtsöffnungszeiten im März noch dort.

Brauchen wir auch Aurora, oder reicht die Website?

Für einen Betrieb, der genug Arbeit hat und über Empfehlung lebt: Die Website reicht.

Aurora lohnt sich, sobald eines davon zutrifft:

  • Sie wollen aktiv Kunden gewinnen statt zu warten.
  • Sie verlieren den Überblick, wer wann was gesagt hat.
  • Sie brauchen Wiedervorlagen, weil Angebote unbeantwortet liegen bleiben.
  • Mehrere Menschen betreuen dieselben Kunden.

Der letzte davon ist der stärkste: Solange alles im Kopf einer Person ist, geht es ohne. Sobald es zwei sind, nicht mehr.

Angebote bleiben unbeantwortet liegen. Was hilft?

Eine Wiedervorlage am Kontakt, direkt beim Verschicken des Angebots. Am fälligen Tag steht sie auf Ihrer Übersicht — rot heißt überfällig, gelb heißt heute.

Das ist der Unterschied zur Notiz: Eine Notiz erinnert niemanden.

Und der zweite Handgriff, der lohnt: Halten Sie am Kontakt fest, was besprochen wurde. In vier Wochen weiß das sonst niemand mehr — auch Sie nicht.

Wie hilft uns das bei der Mitarbeitersuche?

An drei Stellen:

  • Auf der Website: eine Seite, die zeigt, wie bei Ihnen gearbeitet wird — mit echten Fotos und ohne Floskeln. Wer sich bewirbt, sieht sich das vorher an.
  • Über Beiträge: abgeschlossene Projekte mit Bildern sind das beste Argument und nebenbei das Einfachste, was Sie für Ihre Auffindbarkeit tun können.
  • In Aurora: offene Stellen als Grundlage für Ansprache und Nachverfolgung.

Was nicht funktioniert: eine leere Karriereseite. Die schadet mehr, als sie nützt.

Wir haben schon eine Website. Was ist sie wert?

Das sagt Ihnen der Sichtbarkeits-Check in einer Minute: Adresse eintippen, prüfen. Er liest die Seiten selbst — das kostet nichts und darf jederzeit laufen.

Der Befund nennt jeden Punkt mit drei Angaben: was gefunden wurde, warum das zählt, was zu tun ist. Dazu gibt es ihn als PDF in verständlicher Sprache.

Erfahrungsgemäß sind die ersten Funde rechtliche: fehlende Angaben und Dienste, die ungefragt Daten an Dritte senden. Beides ist ein Risiko, das nicht wartet.

Wie viel Zeit müssen wir dauerhaft einplanen?

Ehrlich gerechnet:

  • Einmalig: ein Vormittag für die Website, wenn die Inhalte im Kopf sind.
  • Monatlich: eine halbe Stunde — ein kurzer Beitrag, ein Blick auf Anfragen, gelegentlich eine Öffnungszeit.
  • Jährlich: ein Blick auf Preise, Angaben und Bilder.

Mehr ist nicht nötig, und weniger reicht nicht. Eine Seite, die zwei Jahre unangetastet bleibt, sieht man ihr an.

Sollen wir das selbst machen oder eine Agentur beauftragen?

Achtung: Achten Sie darauf, dass Domain und Zugänge auf Ihren Betrieb laufen — nicht auf den Dienstleister.

Beides ist möglich, und die Grenze liegt nicht bei der Technik, sondern bei den Inhalten: Was Ihr Betrieb ausmacht, weiß keine Agentur besser als Sie.

Ein praktikabler Mittelweg, den diese Programme ausdrücklich unterstützen: Die Agentur baut und richtet ein, Sie pflegen selbst — Texte und Bilder über AURA, ohne für jede Kleinigkeit eine Rechnung zu bekommen.

Wichtig dabei: Die Domain sollte auf Sie laufen. Wer die Domain hält, entscheidet, was unter Ihrer Adresse steht.

Unsere Kundendaten liegen in drei Excel-Listen. Was tun?

Zusammenführen — aber vorher aufräumen, nicht nachher.

  1. In Excel bereinigen: doppelte Zeilen, tote Adressen, Spalten, die niemand mehr versteht.
  2. Eine Angabe je Spalte — Postleitzahl getrennt vom Ort.
  3. Je Liste einzeln übernehmen und direkt danach ein Schlagwort setzen, das die Herkunft festhält.
  4. Stichprobe und Zahlen prüfen — am selben Tag, solange das Zurücknehmen möglich ist.

Und danach nur noch in einem System pflegen. Zwei Wahrheiten nebeneinander sind schlimmer als eine unvollständige.

Dürfen wir unsere Bestandskunden anschreiben?

Für ähnliche Leistungen in der Regel ja, wenn beim Erheben der Adresse auf den Widerspruch hingewiesen wurde — das ist der praktisch wichtigste Fall im Handwerk: Wartungserinnerung, Saisonhinweis, neue Leistung.

Was in jedem Fall gilt: Abmeldelink in jeder Mail (den hängt das System selbst an), Abmeldung wirkt sofort und dauerhaft, und die Herkunft der Adresse bleibt nachweisbar.

Für Adressen, die Sie nicht selbst erhoben haben, wird es heikel. Im Zweifel klärt das Ihr Anwalt.

Steht Ihre Frage nicht dabei?

Versuchen Sie es über die Suche — die geht über alle Kapitel auf einmal. Und wenn hier wirklich etwas fehlt, sagen Sie uns Bescheid: im Programm unten rechts über „Fehler melden“.